Scherzer Gemüse setzt neue Maßstäbe in Sachen Raumeffizienz und Energienutzung

Größtes und modernstes Salatgewächshaus Deutschlands entsteht

Das modernste und größte Salatgewächshaus deutschlandweit entsteht derzeit in Dinkelsbühl. Die Scherzer Landwirtschafts GbR aus Nürnberg mit Stefan und Andreas Scherzer und deren Vater Peter erweitert den bestehenden Betrieb im Dinkelsbühler Stadtteil Waldeck. Zukünftig werden nicht nur auf 10,5 ha Tomaten und Gurken, sondern auch auf 5,3 ha Kräuter und vor allem Salate angebaut. In dem neuen Gewächshaus sollen im September die ersten Salatsetzlinge eingebracht werden, im November wird das erste Mal geerntet. In einem vollen Kalenderjahr werden dann in der Zukunft ca. 13 Millionen Salate erzeugt und im Lebensmitteleinzelhandel angeboten werden.

„Ich bin schon ein wenig stolz, dass unsere Bauverwaltung eine solche Maßnahme eigenständig regeln kann und innerhalb kürzester Zeit die beantragte Baugenehmigung erteilt hat. Scherzer Gemüse ist ein ‚Global Player der Gewerbesteuerzahler in Dinkelsbühl‘. Vielen Dank an die Scherzer-Buben und ihren Vater für diesen mutigen Schritt. Rund 25 Mio Euro nimmt die Familie hierfür in die Hand. Ein Bekenntnis für ihre zweite Heimat Dinkelsbühl“, so Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer.


Blick auf das Baugelände / Bild: Scherzer Gemüse

Hochmoderner und nachhaltiger Anbau
Stefan Scherzer erläuterte bei einem Baustellen-Pressetermin den hochmodernen und somit auch nachhaltigeren Anbau: Anders als bei Freiflächenkulturen oder auch dem Salatanbau in Ländern wie Spanien zeichnet sich die Anlage durch einen weitaus geringeren Wasserverbrauch (geschlossener Wasserkreislauf, Tröpfchenbewässerung, Rinnen-System, Regenrückhaltebecken) aus. Weiterhin sind weniger Düngemittel erforderlich. Pflanzenschutz erfolgt durch Insektenschutznetze und Raumklimaoptimierung.

Raumeffizienz und grüne Energienutzung
Im Gewächshaus gibt es keine Auswaschung und die Raumeffizienz ist größer. Die Wurzelballen verbleiben auch nach der Ernte an der Pflanze, was diese haltbarer macht. Regionale Vermarktung, fehlende Folien und vor allem die grüne Energienutzung durch die Abwärme und den Strom aus dem benachbarten Biomasseheizkraftwerk sind weitere Pluspunkte, wenn es um Nachhaltigkeit des Vorhabens geht.

Auf ca. 5,3 ha erstreckt sich das geplante Gewächshaus. Als weitere Gebäude sind die Aussaathalle, der Keimbereich, die Erntehalle, der Kühl- und Lagerbereich, Büro- und Sozialräume, ein überdachter  Verladeplatz und die Wassertechnik mit einem 30.000 m³ großen Rückhaltebecken vorgesehen. „Wir sind mit der Baustelle gut im Zeitplan“, informiert Stefan Scherzer. Die Mauerarbeiten für das Bürogebäude haben gestartet. Die Fundamente für das Gewächshaus sind fertig, so dass am 09.03.21, am Tag des Pressetermins die ersten Stützen aufgestellt werden konnten. Rund 5 LKWs liefern hierzu täglich das Material. In etwa vier Wochen beginnt die Verglasung.

Quelle: Stadt Dinkelsbühl

Weitere Informationen:
Scherzer Gemüse
Waldeck 50
91550 Dinkelsbühl
info@scherzer-gemuese.de 
www.scherzer-gemuese.de    


Erscheinungsdatum:



Erhalten Sie den täglichen Newsletter in Ihrer E-Mail kostenlos | Klick hier


Weitere Nachrichten in dieser Branche:


Facebook Twitter Linkedin Rss Instagram

© FreshPlaza.de 2021

Melden Sie sich für unseren täglichen Newsletter an um immer auf dem neusten Stand zu bleiben!

Anmelden Ich bin bereits angemeldet