Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda:

Joghurt aus Kartoffeln

Sofia Kraas Koermandy, Studentin im Fachbereich Lebensmitteltechnologie, hat die Jury überzeugt: Mit ihrer Joghurtalternative aus Kartoffelprotein „Khurt“ hat sie den diesjährigen Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda für sich entschieden.

Die Idee, aus einem Nebenprodukt der Kartoffelstärkeherstellung einen veganen, allergenfreien Joghurt herzustellen, entwickelte die Studentin im Anschluss an eine Projektarbeit, in der sie mit Kommilitoninnen Maisprotein als Fleischersatz untersuchte, schreibt die Hochschule in einer Pressemitteilung. In der Literatur fand Sofia Kraas Koermandy den Hinweis, dass Kartoffelprotein als guter Ersatz für das Milchprotein Casein funktioniert, das hauptsächlich für die Textur von Joghurt verantwortlich ist. Das schreibt die Hochschule Fulda in einer Pressemitteilung.

Durch den Einsatz üblicher Joghurtkulturen erfolgt die Fermentation des Gemischs aus Kartoffelprotein, Wasser, Zucker und Pflanzenfett. Der Zucker wird zu Milchsäure abgebaut, und es bildet sich ein dreidimensionales Netzwerk, ein sogenanntes Sol-Gel, erklärt die Hochschule. Dieser Vorgang entspricht der Dicklegung von Milch bei der Herstellung von Joghurt. Vorteile des entstehenden Produkts sind die geschmackliche und farbliche Neutralität, die viele Geschmacksvarianten zulässt, sowie die biologische Wertigkeit durch den hohen Gehalt an leicht verdaulichen Proteinen und essentiellen Fettsäuren. Die Studentin durfte sich über ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro freuen.

Quelle: Fuldaer Zeitung
Foto: Dreamstime.com


Erscheinungsdatum:



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