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Ralf Rapp, Rapp Früchte & Gemüse:

"Wir haben zu viel Zeit und Mühe in unser Geschäft investiert um einfach aufzugeben"

Der deutsche Fruchthandelssektor hofft auf den Frühling, aber bisher spielt das Coronavirus nicht mit. Während die Händler, vor allem im Bereich der Gastro-Zulieferung, bundesweit unter den Einschränkungen leiden, sorgen sie sich nun auch um die traditionell lukrative Spargelsaison. Wir sprachen mit Ralf Rapp von Rapp Früchte & Gemüse über die aktuelle Situation.

„Die Stimmung am Markt ist aktuell bescheiden. Wir hatten Hoffnung auf eine Öffnung im April, passend zu Ostern, aber inzwischen glaube ich nicht mehr daran. Eine klare Aussage der Regierung zu den weiteren Schritten wäre schön, aber leider weiß niemand so genau wie es weiter gehen wird“, so Rapp.

Derzeit kommen beim Nürnberger Großhändler, der vor der Krise vorwiegend Gastronomen in der Region beliefert hatte, nur wenige Bestellungen an: „Im letzten Jahr waren die Verluste schon extrem, in diesem Jahr ist es sogar noch schlimmer. Wir schätzen uns sehr glücklich über unser kleines Unternehmen und die Kulanz unserer Vermieter – vielen anderen Kollegen in der Branche geht es in dieser Hinsicht wesentlich schlechter. Und die versprochenen Hilfsgelder kommen nur selten an.“

Aufgeben ist keine Option für Rapp: „Wir haben über die Jahre viel Zeit und Mühe in unser Geschäft investiert, es wäre schade das einfach so aufzugeben. Also machen wir weiter und bieten unseren Kunden so gut es geht Kontinuität im Angebot – wir können nur abwarten und hoffen.“

Die Hoffnung liegt in der Spargelsaison und dem Sommergeschäft: „Wir hoffen, dass das Virus bald genug unter Kontrolle ist um in den Sommermonaten einen erneuten Aufschwung zu erleben. Mit dem Rhabarber ist seit letzter Woche auch schon der erste Frühlingsbote wieder erhältlich. In ein paar Wochen folgt der Spargel.“

Rapp bezieht den Treib-Rhabarber von einem deutschen Erzeuger: „Noch sind die Preise, mit 5,50€ pro Kilo, etwas zu hoch für die breite Masse. Aber mit den frühlingshaften Temperaturen sinken die Preise und steigt die Lust auf Rhabarber. Bald gibt es dann auch wieder Nachfrage von den Bäckereien.“

Für weitere Informationen:
Ralf Rapp
Rapp Früchte & Gemüse
Glogauer Straße 19
90473 Nürnberg
+49 911 81696565
rapp.fruechte@gmail.com 
http://rapp-fruechte.de/  


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