Markbericht Österreich KW 3:

'Ausreichendes Angebot an Speisekartoffeln, ausgeglichener Zwiebelmarkt'

Der jüngste Schnee- und Kälteeinbruch in weiten Teilen Österreichs lässt den heimischen Speisekartoffelmarkt weitgehend unberührt. Die Händler sind aus ihren eigenen Lägern sehr gut mit Erdäpfeln versorgt und auch die Abgabebereitschaft von Seiten der Landwirte ist weiter recht hoch, wenngleich die Anlieferungen zuletzt witterungsbedingt etwas eingeschränkt waren. Auf der Absatzseite setzt sich der Trend der letzten Wochen und Monate fort. Die Umsätze im LEH bewegen sich weiterhin auf überdurchschnittlichem Niveau. Ein kräftiges Minus gibt es bei der Gastronomie und den Hotels.

Auch im Export gibt es keinen Lichtblick. Die umfangreiche Ernte 2020 hält die Preise im europäischen Umfeld niedrig. Für Exporte ist das österreichische Preisniveau daher weiterhin zu hoch. Das Preisgefüge bleibt daher eine weitere Woche ohne Änderung. In Niederösterreich wird für mittelfallende Ware unverändert meist 12,- Euro/100kg bezahlt. Übergrößen werden um 5,- bis 8,- Euro/100kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 18,- Euro/100kg zu erzielen.

Ausgeglichener Zwiebelmarkt
Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich von seiner ausgeglichenen Seite. Der Inlandsabsatz läuft unverändert auf zufrieden stellendem Niveau. Auch am Exportmarkt gibt es weiterhin stetiges Interesse an österreichischer Ware, die Preise bewegen sich dabei im bisherigeren Preisband. Bei den Erzeugerpreisen gibt es ebenfalls keine Änderung. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden zu Wochenbeginn je nach Qualität weiterhin meist 12,- bis 15,- Euro/100kg bezahlt. Schwächere Qualitäten werden auch deutlich darunter gehandelt.

Karottenmarkt weiterhin stabil
Der niederösterreichische Karottenmarkt präsentiert sich in stabiler Verfassung. Ein überschaubares Angebot trifft auf zufrieden stellende Inlandsnachfrage. Auch am Exportmarkt gibt es steigendes Interesse an österreichischer Ware. Preislich stößt man hier aber an Grenzen. Die Erzeugerpreise werden auf dem Vorwochenniveau fortgeschrieben.

Quelle: LKÖ


Erscheinungsdatum:



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