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Anton Kruger – Fresh Produce Exporters’ Forum

Fresh Produce Exporters’ Forum repräsentiert seit mehr als 20 Jahren südafrikanisches Obst

Das Fresh Produce Exportes' Forum hat letztes Jahr sein 20-jähriges Jubiläum gefiert und CEO Anton Kruger hat mit FreshPlaza über die Organisation gesprochen. Vor neun Jahren hat er bei Fresh Produce Exporters' Forum angefangen, seitdem ist die Organisation um 60 Prozent gewachsen und repräsentiert inzwischen 90 Prozent der südafrikanischen Obstexporte. "Ich denke, dass wir irgendwas richtig machen", sagt er. "Als ich 2012 hier angefangen habe, hatten wir 88 Mitglieder. Jetzt haben wir 142."

Die Organisation konzentriert sich vor allem darauf, neue Märkte für südafrikanisches Obst zu erschließen und die bestehenden Importverträge aufrecht zu erhalten. Das schafft die Industrie nicht alleine und deswegen arbeitet das FPEF mit der südafrikanischen Regierung zusammen.

Am Anfang hat die Organisation nur an der Fruit Logistica Berlin teilgenommen, inzwischen ist es pro Jahr bei elf Messen mit dabei, um so die südafrikanische Frischwarenindustrie (das Forum hat neben Obst auch Gemüse im Portfolio) auf internationaler Ebene zu repräsentieren.

Anton Kruger am Südafrika Stand bei der internationalen Handelsmesse

"Wir müssen neue Märkte erschließen, weil wir größere Exportmengen haben. Das liegt daran, dass wir mehr angepflanzt haben. Wir konzentrieren uns vor allem auf den Osten, weil die Bevölkerung dort wächst und mit ihr auch die Mittelklasse. Außerdem essen die Menschen in vielen Ländern dort sehr viel frisches Obst", erklärt er.

Theoretisch kann jeder Mitglied bei FPEF werden, aber nicht alle Bewerbungen werden akzeptiert. Alle Mitglieder müssen einen Code of Conduct unterschreiben und diejenigen, die die ethischen Richtlinien der Organisation nicht befolgen, können wieder ausgeschlossen werden. Das ist kein sehr schöner Prozess, sagt er. Allerdings sei dieses Vorgehen wichtig, um die Integrität und Reputation von südafrikanischen Exportprodukten zu schützen. 

"Unser Vermittlungs-Service ist ein großer Gewinn für die Industrie. Alle Mitglieder können den Service gratis in Anspruch nehmen. Wir lösen Konflikte zwischen Exporteuren und Anbietern oder Landwirten. So können die beteiligten Parteien teurere Gerichtskosten sparen. In 90 Prozent der Fälle sind wir damit erfolgreich. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir klarmachen, dass am Ende keine Seite zu 100 Prozent zufrieden sein wird, weil sie einen Kompromiss eingehen müssen. Das ist aber immer noch besser als vor Gericht ziehen zu müssen."

Auch die Einführung eines Agri-Hubs war ein großer Fortschritt für die Industrie. Der Hub bietet Gewinn- und Verkaufszahlen und außerdem Hilfe bei Verkaufsentscheidungen.

Immer häufiger Verletzungen des Copyrights 
Durch Fruit South Africa, eine Plattform, die alle Bauernverbände zusammenbringt, können Probleme übergreifend und effizient gelöst werden, sagt Anton. Er wurde im letztem Jahr außerdem zum Präsidenten der Southern Hemisphere Association of Fruit Exporters (SHAFFE) gewählt.

Übergreifende Themen sind beispielsweise die Häfen, Gesetze und auch immer öfter Fälle von Verletzungen des Copyrights. Oft wird das südafrikanische Copyright im Ausland verletzt. Ironischerweise ist das natürlich auch ein gutes Zeichen, weil es für die Qualität von südafrikanischen Produkten spricht, sagt Anton.

90% der Praktikanten von FPEF bekommen danach eine Festanstellung
Das Forum arbeitet an einer Transformation der Obstindustrie - dazu gehört auch auch eine stärkere wirtschaftliche Beteiligung von schwarzen Mitgliedern. Auch hier sieht sich das FPEF in der Verantwortung.

"Allerdings ist es wichtig, dass das FPEF allein die Industrie nicht komplett umkrempeln kann. Wir bieten unseren Mitgliedern allerdings die nötigen Mittel und die nötige Unterstützung. Am Anfang hieß das vor allem, dass wir unseren Mitgliedern Workshops angeboten haben, aber inzwischen konzentrieren wir uns auch immer mehr auf Mentorprogramme, Praktika und wir unterstützen schwarze Exporteure bei der Unternehmensgründung", sagt Anton.

"FPEF ist sehr stolz darauf, dass jedes Jahr 90 Prozent seiner Praktikanten als feste Angestellte übernommen werden. Im vergangenen Jahr hat die Organisation außerdem die ersten Schritte für ein umfangreiches Förderprogramm für aufstrebende Exporteure in die Wege geleitet. 

Anton ist inzwischen quasi das Gesicht für südafrikanisches Obst. Er ist ein ehemaliger Radio- und Fernsehmoderator und hat einen Master in Geographie und Business Administration. Im Laufe seiner Karriere war er außerdem CEO der South African Ostrich Business Chamber und hat Modenschauen in Mailand, Paris und Tokio besucht. Außerdem war er Dozent für Modedesign.

Für weitere Informationen: 
Anton Kruger
Fresh Produce Exporters’ Forum
Tel: +27 21 526 0474
Email: anton@fpef.co.za
https://www.fpef.co.za


Erscheinungsdatum:
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