Fortschritte in Logistik-, Lager- und Verpackungslösungen verlängern Haltbarkeit

Steigender Heidelbeerkonsum im deutschen Handel

Sowohl im Sommer während der heimischen Saison als auch im Winter ist die Nachfrage nach frischen Heidelbeeren groß. Doch woher kommen die Früchte in der kalten Jahreszeit? fragt man sich im neuesten Blog des Hamburger Großmarktes. 

Der globale Heidelbeer-Markt ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Heute werden Heidelbeeren auf der ganzen Welt angebaut, um die ganzjährige Nachfrage der Top-Verbrauchermärkte für diese Früchte, einschließlich der USA, Großbritannien, Festland Westeuropa und China, zu befriedigen. Beeren liegen im Trend, der Verzehr von Heidelbeeren wie auch anderer Beeren steigt.

Bekannte hiesige Anbaugebiete sind die Lüneburger Heide und die Gegend um Oldenburg in Niedersachsen, die sandigen Regionen in Brandenburg sowie Mittelbaden. Dieses Jahr begann bereits Mitte Juni die Heidelbeerernte in Deutschland und ging bis in den September hinein.  Allerdings reicht die deutsche Erntemenge nicht aus, um die große Nachfrage zu bedienen. Polen und Holland helfen aus und das sogar bis Mitte Oktober. Ab Anfang Oktober übernehmen dann die Spanier und Portugiesen.

Von der Farm bis hin zum Verbraucher
Seit Anfang November kommen die Heidelbeeren aus Peru. Doch die Beeren sind nach wie vor ein sehr sensibles Produkt und müssen während ihrer ganzen Reise, ob mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug, sorgfältig überwacht werden. Fortschritte in Logistik-, Lager- und Verpackungslösungen haben in den letzten Jahrzehnten die Haltbarkeit von weichen Früchten drastisch erhöht. In einer Welt, wo die Produkte über Tausenden von Meilen reisen müssen, um von dem Ort an dem sie geerntet wurden, zu dem Ort an dem sie verkauft werden zu gelangen, kann die Qualitätserhaltung (von der Farm bis hin zum Verbraucher) zu einer großen Herausforderung werden. 

Die offenen 200-250gr - Schalen werden vor allen von den Wochenmarktbeschickern und dem Facheinzelhandel auf dem Hamburger Großmarkt nachgefragt. Die abgepackten 125gr Schalen gehen überwiegend in die Supermärkte. Die Endkonsumenten bekommen attraktive Preise, da es ein immer größeres Angebot aus Übersee gibt.

Quelle: Großmarkt Hamburg


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