Nur in einer von 46 Proben wurde Patulin gefunden

Untersuchung von Apfel- und Birnenprodukten fällt gut aus

Bei Untersuchungen von Apfel- und Birnenprodukten hat die zuständige Behörde nur in einer von 46 Proben geringste Spuren des Schimmelpilzgiftes Patulin gefunden. Wie das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (Lallf) am Mittwoch in Rostock berichtete, wurden Apfelmuse und -säfte, Birnensäfte oder -nektare, Smoothies und diverse Proben Beikost auf Apfelbasis aus Einzelhandel, Drogerien und Mostereien untersucht.
Patulin komme besonders in angefaultem Kernobst vor.

Für den Verbraucher sei der Verzehr eines einzelnen Produktes mit erhöhtem Patulingehalt keine akute Gefahr. In höheren Dosen könne es zu Erbrechen und Verdauungsstörungen führen, hieß es. "Wir raten dazu, angefaultes Obst weder zu essen, noch weiter zu Saft, Kompott, Marmelade oder auch Wein zu verarbeiten", sagte Lallf-Direktor Frerk Feldhusen. Schimmelpilzgifte seien weitgehend hitzestabil.

Quelle: DPA


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