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Juan Antonio Reyes, Reyes Guiterreza:

"Die räumliche Nähe der spanischen Mangos und Avocados kommt der Produktion des Landes zugute"

In dieser Saison gibt es weniger spanische Mangos als erwartet. Das Produktionsniveau ist sogar niedriger als 2019. "Die ersten Prognosen deuteten auf eine größere Ernte hin. Die niedrigeren Zahlen sind vor allem auf die Wetterbedingungen zurückzuführen", sagt Juan Antonio Reyes, Manager bei Reyes Guiterreza, einem spanischen Obst- und Gemüsegroßhändler.

"Zuerst hatten wir die Regenfälle im April, die dem Fruchtansatz nicht guttaten. Im August folgte eine Hitzewelle. Dadurch fielen viele der Mangos von den Bäumen. Infolgedessen verloren wir viele Kilos. Die großen Mangovolumen, die wir erwartet hatten, waren verschwunden. Aber es führte zu besseren Marktpreisen, was den Erzeugern zugutekommt."

Juan Antonio traut sich noch nicht, Vorhersagen über die Avocados zu machen. "Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen. Aber ich denke, die Erträge werden höher sein. Das liegt daran, dass die Anbauflächen auf der Iberischen Halbinsel weiter wachsen." Juan Antonio weist darauf hin, dass die Avocado-Nachfrage noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat. "Der europäische Verbrauch steigt jährlich an."

Juan Antonio sagt außerdem, dass die Europäer spanische Mangos und Avocados bevorzugen. "Je weniger diese tropischen Früchte reisen müssen, desto besser. Und Spanien kann sicherlich dazu beitragen. Das trifft insbesondere auf Mangos zu. In beiden Fällen trägt die Nähe Spaniens zum erhöhten Konsum dieser Früchte bei."

Die Nachfrage steigt also. Doch der spanische Anbau steht vor den damit verbundenen Herausforderungen. Dazu gehören Desertifikation und Wasserknappheit. Dennoch ist Juan Antonio überzeugt, dass die Produktion von Mangos und Avocados weiterwachsen wird. Das ist so bei Axarquía, der Region nördlich der spanischen Stadt Málaga.

"Neue, intensive Anbautechniken machen das möglich. Diese erhöhen das niedrige spanische Produktionsniveau, das wir bisher hatten. Auch für diese intensiven Kulturen richten wir jetzt Projekte ein. Das war vor fünf oder zehn Jahren noch unvorstellbar", sagt er optimistisch.

Weniger begeistert ist Juan Antonio jedoch von der spanischen Wintermango-Produktion. "Das ist nach wie vor ein Nachteil. Diese Früchte haben keine gute Farbe. Deshalb ist es eine Herausforderung, sie anzubauen", sagt er abschließend.

Für weitere Informationen: 
Juan Antonio Reyes
Reyes Gutiérrez
Tel.: +34 952 50 56 06 (Spanje)
marketing@reyesgutierrez.com  
www.reyesgutierrez.com  


Erscheinungsdatum:



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