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Kartoffel-Marktbericht KW 43:

'Gestiegene Nachfrage in Rheinland-Pfalz, schleppende Vermarktung freier Ware in Hessen'

Aufgrund leicht gestiegener Nachfrage läuft das Tagesgeschäft im Bundesland Rheinland-Pfalz etwas lebhafter. Überschussgebiete haben immer noch Schwierigkeiten ihre Erntemengen am Markt zu platzieren. Überregionale Erzeugerpreise bleiben daher unter Druck.

Für heimische Lagerware wurden Zuschläge von 2,00 €/dt vereinbart. Wegen der schwierigen Marktlage prognostiziert die NEPG eine erhebliche Reduzierung der Kartoffelanbauflächen im nächsten Jahr. Die Verbraucherpreise bleiben meist unverändert.

Hessen: Freie Ware lässt sich nur schwer vermarkten 
Am hessischen Kartoffelmarkt setzte sich das ruhige Bedarfsgeschäft zu Beginn der Woche fort. In der Folge tendieren die Preise unverändert zum letzen Bericht. Während Vertragsware relativ zügig abgenommen wird, lässt sich freie Ware nur schwer vermarkten. Das Angebot ist in diesem Jahr groß und die Gastronomie nimmt nicht im selben Umfang wie in den vorhergehenden Jahren Ware ab.

Die geernteten Kartoffeln sind qualitativ unterschiedlich. Absortierungen sind bei manchen Partien erhöht. Für immer noch mindere Qualitäten müssen Preisabschläge akzeptiert werden. Für den nächsten Monat wird kaum mit belebenden Impulsen gerechnet.

Schleswig-Holstein: Sonderangebot im LEH
Nach dem Ende der Speisekartoffelernte hat der Angebotsdruck etwas nachgelassen. Die Nachfrage hat sich nach dem Ferienende und durch die kühlere Witterung etwas belebt. Die Impulse reichen jedoch nicht für eine Preiserholung im Großhandelsgeschäft aus. Obwohl die eingelagerte Ware vorerst vom Markt ist, ist ausreichend Angebot in provisorischen Lägern vorhanden. Dazu kommen Auslagerungen, wenn sich Qualitätsprobleme abzeichnen. Überregional rechnet man mit hohen Absortierungen bei der kommenden Auslagerung.

Für die Lagerware sollten sich Preisaufschläge durchsetzen lassen. Der Exporthandel zeigt sich noch ruhig, man rechnet jedoch in den kommenden Wochen mit einer Belebung der Nachfrage. Vereinzelt hält man eine erhöhte Nachfrage im LEH durch das erneute Aufleben der Corona-Diskussion, für möglich. Dies könnte jedoch auch die Nachfrage zum Beispiel nach Pommes-Ware verringern.

Quelle: LWK-RLP / LLH / LKSH


Erscheinungsdatum:



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