Trends in der italienischen Kiwi-Produktion

Trotz des jüngsten Trends, der eine zunehmende Anzahl von Kiwi-Plantagen mit gelbem Fruchtfleisch zeigt, ist in Italien die Actinidienfläche in 75% grüne Fruchtfleischplantagen, 24% gelbe Fruchtfleischplantagen und etwa 1% rote Kiwis unterteilt. Letztere wird auch für die Produzenten immer attraktiver.

"Die Erwartungen an die italienische Kiwi-Kampagne sind nicht groß, da unsere nationale Produktion wegen der Kiwi-Krankheiten zurückgegangen ist. In Kalabrien gibt es jedoch viele junge Actinidien-Pflanzen, die das nationale Produktionsdefizit, wenn auch nur teilweise, ausgleichen könnten. Beim Konsortium Dorì erwarten wir eine Produktion von etwa 4000 Tonnen. Die Ernte begann am 8. September, und das Produkt wird um den 20. September auf dem Markt erhältlich sein. Die Qualität der Kiwi ist sehr hoch und das Ertragspotenzial pro Hektar beträgt mindestens 40 Tonnen, wobei unzählige Pflanzen diese Produktionsmengen bei weitem übersteigen". So drückte sich Giampaolo Dal Pane, Präsident des Dorì-Konsortiums, aus.

Marco De Nadai vom Konsortium Kiwi Passion sagte: "Dieses Jahr werden wir die Früchte der ersten Produktion unserer Pflanzen ernten, die nun das dritte Lebensjahr erreicht haben. Wir schätzen die Produktion auf etwa 250 Tonnen Kiwifrüchte mit rotem Fruchtfleisch und etwa 200 Tonnen Kiwifrüchte mit gelbem Fruchtfleisch."

Es ist möglich, die Produktionstrends zu analysieren, indem man die Produktion der Baumschulen überwacht. Francesco Maule, Besitzer der Baumschule ExoticPlant in Cisterna di Latina, sagte: "Es stimmt, dass in letzter Zeit viele gelbe Kiwis gepflanzt wurden, aber jetzt wird grünen statt gelben Kiwis der Vorzug gegeben, sowohl wegen des geringeren Arbeitskräftebedarfs als auch wegen der Kiwi-Krankheiten."

Als Folge des gestiegenen Interesses an grünen Kiwis sagte Dal Pane abschließend, dass "die Sorte Meris (grünfleischige Kiwi) nicht nur von italienischen, sondern auch von portugiesischen, französischen und spanischen Produzenten sehr geschätzt wird. Wenn man in Italien wettbewerbsfähig sein will, muss man innovativ sein. Wir müssen diesen epochalen Wandel nutzen, um anderen aufstrebenden europäischen Konkurrenten voraus zu sein."


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