"In 15 bis 20 Tagen werden sich die Mengen wieder normalisieren"

Zucchini Engpässe im europäischen Markt durch Verspätung der spanischen Ernte

Im Moment sind nicht viele Zucchinis auf dem Markt. Laut einem Produzenten und Exporteur aus Almería, der sich auf das Produkt spezialisiert hat, ist ein Grund dafür die große Unsicherheit wegen des Coronavirus und die zweite Infektionswelle. 

Da es ein großes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage gibt, sind die Zucchinipreise in der Provinz Almería deutlich gestiegen. In der ersten Septemberwoche lagen sie bei 2,30€ pro Kilo. "Gegen Ende der Sommersaison wurden ziemlich hohe Preise für Zucchinis gezahlt und das sind Produkte mit einer dürftigen Qualität, weil sie als letztes geerntet werden. Das gleiche gilt für die ersten Zucchinis von Almerías Küste. Sie entsprechen einfach nicht den notwendigen Standards."

Das Unterangebot an spanischen Zucchinis auf dem Markt und die hohe europäische Nachfrager ist allerdings gut für Produktionsländer wie Italien. Dort haben sich die Preise in den vergangenen Wochen verdoppelt, was natürlich auf Begeisterung stößt, da viele in dieser Saison Verluste gemacht haben.

Allerdings fügt der Produzent auch hinzu, dass die Situation sich in den kommenden Wochen stabilisieren wird. "In etwa 15 oder 20 Tagen, was in etwa der Verspätung in Almería entspricht, werden sich die Mengen wieder normalisieren und dementsprechend werden auch die Preise wieder sinken. Tatsächlich zeichnet sich schon jetzt ein Abwärtstrend bei den Preisen ab", sagt er abschließend.


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