Deutschland unter den wichtigsten Mitgliedstaaten

Kolumbien positioniert sich als einer der zehn größten Anbieter von Bio-Produkten in der EU

Bio-Produkte aus Kolumbien werden in der Europäischen Union immer beliebter. Im Jahr 2019 gelang es Kolumbien, sich unter den Top 10 der EU-Anbieter von Bioprodukten zu positionieren. Laut dem Bericht der Europäischen Kommission EU-imports of organic agri-food products stieg das Unternehmen von Platz 13 im Jahr 2018 auf Platz 8 im Jahr 2019.

Aus dem Dokument geht hervor, dass der Export von Bioprodukten aus Kolumbien in die EU von 63.114 Tonnen im Jahr 2018 auf 87.341 Tonnen im Jahr 2019 gestiegen ist. Dies entspricht einer Steigerung von 38%. Der Export von frischen oder getrockneten tropischen Bio-Früchten stieg 2019 gegenüber 2018 um 31% von 19.000 Tonnen auf 24.900 Tonnen.

Die Top 10 Lieferanten von Bio-Produkten in die EU werden von China angeführt, gefolgt von der Ukraine, der Dominikanischen Republik, Ecuador, Peru, der Türkei, Indien, Kolumbien, Kasachstan und Brasilien. Die wichtigsten Importmitgliedstaaten im Jahr 2019 waren die Niederlande, das Vereinigte Königreich und Deutschland.

Kolumbien gilt laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen als eine der Lebensmittelvorratskammern der Welt. Das Land verfügt über fast 40 Millionen Hektar, die für die Landwirtschaft genutzt werden können, aber nur etwa 8 Millionen Hektar werden tatsächlich bewirtschaftet. Die tropischen klimatischen Bedingungen des Landes ermöglichen es, das ganze Jahr über eine Vielzahl von Lebensmitteln zu produzieren.

Nach Angaben des Departamento Administrativo Nacional de Estadística de Colombia gehörten 2019 unter anderem Bananen (12,8%), frisches Obst (3%) und verarbeitetes Obst und Gemüse (1%) zu den wichtigsten Exporten des Teilsektors des Landes.

Im Jahr 2019 belief sich die kolumbianische landwirtschaftliche und agroindustrielle Produktion auf 21.668 Mio. EUR, was 9,5% des gesamten kolumbianischen BIP entspricht. Im Jahr 2019 exportierte der Agrar- und Ernährungssektor 6.178 Mio. EUR in mehr als 160 Länder. Die Hauptprodukte waren Kaffee, frische Blumen, Bananen, Öle und Fette, Kakaoprodukte, Zucker und Honig. Der Agrar- und Ernährungssektor macht 22% der Arbeitsplätze im Land aus. Vor sieben Jahren wurde das Freihandelsabkommen zwischen Kolumbien und der EU geschlossen, das es Kolumbien ermöglicht hat, eine bevorzugte und dauerhafte Beziehung zu einem wichtigen Akteur der Weltwirtschaft aufzubauen.

Für weitere Informationen: https://procolombia.co


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