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Schäden im regionalen Obstbau:

Kirschessigfliege in Sachsen auf dem Vormarsch

Die aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege hat in Sachsens Obstbau in diesem Jahr für Ernteausfälle gesorgt. Das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie teilte auf Anfrage mit, in unbehandelten Süß- und Sauerkirschen sowie im Beerenobst habe es in den zurückliegenden Wochen massiven Befall gegeben. Erstmals seien in diesem Jahr die Drosophila suzukii, so der lateinische Name der Kirschessigfliegen, auch in Erdbeeren nachgewiesen worden, hieß es vom Landesamt.

Befall kann Ernte komplett vernichten
Seit etwa sechs Jahren macht der Schädling in Sachsen den Obst- und Weinbauern zu schaffen. Im Gegensatz zu heimischen Fruchtfliegen verfügt das Weibchen der Kirschessigfliege über einen Sägeapparat am Hinterleib, mit dem es die feste Beerenschale öffnen und ihre Eier in die Früchte ablegen kann. Innerhalb weniger Tage kann bei starkem Befall die gesamte Ernte vernichtet werden. Die von Larven befallenen Früchte faulen und werden essigsauer.

Das Landesamt überwacht mit speziellen Fallen ganzjährig die Ausbreitung der Schädlinge. Die Fachleute haben bereits im Februar in Dresden-Pillnitz 100 Tiere nachgewiesen. Im Winter zuvor gab es solche Funde nicht. Offenbar haben viele Tiere den milden Winter überlebt, vermutet das Landesamt.

Quelle: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie


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