Hylea Group S.A.: Erfolge trotz Pandemie

"Neue, hochmoderne Paranussfabrik hat sich als richtig und vorteilhaft bestätigt"

Die Hylea Group S.A., ein weltweit tätiger Produzent und Exporteur von Bio-Paranüssen, gibt Eckdaten zum Geschäftsverlauf sowie zur aktuellen Lage des Unternehmens im ersten Halbjahr 2020 bekannt.

Wie in weiten Teilen der Welt sind die Einschränkungen zur Eindämmung des Covid-19 Virus auch in Südamerika erheblich. So sind in Bolivien seit Mitte März 2020 die Außengrenzen für den Personenverkehr und für den Großteil des Güterverkehrs geschlossen. Gleichzeitig erschweren teilweise massive Arbeitszeitbeschränkungen in Behörden, in der Industrie, im Dienstleistungssektor, in der Logistikbranche und in der Produktion den Ablauf üblichen Arbeitsprozesse in Bolivien.

Trotz der Schließung der Außengrenzen sind Lebensmittelgütertransporte ins Ausland – wenn auch unter hohen Auflagen und unter zeitlich schwierigen Bedingungen – weiterhin erlaubt. Im Hinblick auf den Transport von Rohwaren zur Fabrik der Hylea S.A. als auch der Warentransport von Paranüssen zum chilenischen Freihandelshafen Arica, wirken sich diese Bedingungen nicht nur auf das operative Geschäft von Hylea, sondern auch auf den gesamten Paranussmarkt aus, dessen Exportvolumen insgesamt um rund 32 Prozent zurück gegangen ist.

Dennoch konnte das Management der Hylea Group in den vergangenen Monaten operative Erfolge erzielen. So wurden seit dem zweiten Quartal die Produktionsmengen von Paranüssen in der konzerneigenen Fabrik um 300 Prozent ausgebaut. Der Ein-Schichtbetrieb in der Fabrik wurde auf Zwei-Schichtbetrieb umgestellt. Die Präzision der Produktionsanlagen, die teilweise auf Basis unseres Know-hows konstruiert wurden, liefern aktuell täglich 12.000 Kg Paranusskerne höchster Qualität für den internationalen Markt. Der geplante Drei-Schichtbetrieb wird voraussichtlich erst mit der Aufhebung der Pandemiebeschränkungen sowie der damit einhergehenden Normalisierung der Logistikketten in Bolivien möglich sein.

Dezentrale und hochmoderne Paranussfabrik
"Die strategische Entscheidung der Hylea Group S.A., eine dezentrale und hochmoderne Paranussfabrik am Rande des Regenwaldes zu bauen, hat sich in der Corona-Krise als richtig und vorteilhaft bestätigt. Nur dadurch konnte der Produktionsprozess ohne Unterbrechung fortgeführt werden", erläutert man. Die Einhaltung der Hygienevorschriften wurden für das ganze Regenwalddorf Fortaleza streng kontrolliert und somit jede Familie und jeder Arbeiter geschützt. Die hohe Verantwortung für die indigene Bevölkerung, die Natur und die Premiumqualität der verarbeiteten Nüsse hat die Hylea Group S.A. auch in der Corona Krise sehr ernst genommen.

Auch konnte die Hylea Group im ersten Halbjahr 2020, durch den stetigen Ausbau bestehender und neuer Absatzkanäle, das Auftragsvolumen ausbauen. So wurden von Januar bis Juni 2020 145 Container im Auftragsbestand verbucht (im Gesamtjahr 2019 umsatzwirksam ausgeliefert: 176). Ca. ein Drittel wurde bereits an Kunden ausgeliefert. Erst im Juni 2020 hat die Hylea ihre angestrebten Mindestexportvolumina von 15-17 Containern erreicht, die wie in der Vergangenheit über den chilenischen Freihandelshafen Arica verschifft werden. Aus Sicht des Managements sind das die erzielbaren Quoten, die im Rahmen der Pandemie-Beschränkungen realisierbar sind und auch für die kommenden Monate angestrebt werden.

Zunehmende Normalisierung der Logistikketten
Trotz des hohen Auftragsbestandes wird das Umsatzniveau des ersten Halbjahres 2020 deutlich unter dem des Vorjahres liegen. Mit der zunehmenden Normalisierung der Logistikketten (wie bereits im Juni 2020 festzustellen) geht das Management derzeit davon aus, dass zunehmend höhere Auslieferungsmengen der bereits vorproduzierten Ware möglich sein werden. Entsprechend werden deutliche Aufholeffekte beim Umsatzniveau im 2. Halbjahr 2020 erwartet.

Die weiteren Auswirkungen der Covid-19 Pandemie, dessen Höhepunkt in Bolivien für Mitte Juli 2020 von Epidemiologen vorhergesagt wird, hängen in Südamerika – wie überall auf der Welt – vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Derzeit sehen wir uns nicht in der Lage, eine verlässliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 zu geben. Stellen aber gleichzeitig regelmäßige Updates im Hinblick auf den Geschäftsverlauf in Aussicht. Der Halbjahresbericht soll per Ende Oktober 2020 veröffentlicht werden. Spätestens dann wird die Hylea Group auch eine Gesamtjahresprognose veröffentlichen.

Konsequenter Ausbau der Handelsvolumina
Das Management plant weiterhin den konsequenten Ausbau der Handelsvolumina, den Drei - Schichtbetrieb und damit die Vollauslastung der Produktionsstätte, die Ausweitung der Vermarktungskontrakte auf Asien sowie die Etablierung neuer Produkte aus der Weiterverarbeitung der Paranüsse in Europa.

Die Weichen für die Realisierung dieser strategischen Zielsetzungen, zu denen auch die stetige Erhöhung der Marktanteile für nachhaltige und sozialökologische Produkte gehört, wurden bereits in den vergangenen Monaten gestellt.

Weitere Informationen:
Hylea Group S.A.
5 rue de Bonnevoie
L-1260 Luxemburg
info@hylea.com 
www.hylea.com  


Erscheinungsdatum:



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