Europäischer Kartoffelmarkt (Woche 28)

Deutschland: Die Ernte hat unter der Dürre gelitten

Europäische physische Märkte

Preisübersicht €/t (Quelle: NEPG):

Belgien

Fiwap/PCA Marktnachricht:

Verarbeitete Kartoffeln: Die Saison für die alte Ernte geht zu Ende. Die Fabriken planen die Ferien und nutzen ihre Vorsaisonverträge und die in den letzten Wochen gekauften freien Mengen. Sehr wenige Käufer sind für die alten Kartoffeln übriggeblieben. Die letzten beobachteten Transaktionen liegen für Fontane zwischen 2,50 und 3,00 €/q. Der Handel für Bintje und Challenger ist beendet. Wir beobachten einen gewissen Handel für Vieh zwischen 2,00 und 2,50 €/q.

Fontane: 2,50 - 3,00 €/q, je nach Qualität, Käufer, Volumen und Bestimmungsort. Bintje, Challenger: kein Preisangebot.

Das Angebot an belgischen Frühkartoffeln wächst mit einer Zunahme der Erträge und Kaliber nach den jüngsten Regenfällen im Westen des Landes. Die deutschen Frühkartoffeln sind ebenfalls präsent und üben einen gewissen Druck auf den Markt aus. Die Nachfrage ist gering und derzeit auf Schäler beschränkt. Es wurden nur sehr wenige Transaktionen beobachtet.

Gewichtete Preise, (rote und weiße Sorten) bei der Roeselare-Veiling (Quelle: REO über PCA):

Terminmarkt

EEX in Leipzig (€/q) Bintje, Agria und verwandte Var. zur Verarbeitung, 40 mm+, mindestens 60% 50 mm+:

Niederlande

PotatoNL: auch verfügbar auf www.potatonl.com

Die Märkte befinden sich im Wandel. Die Fabriken arbeiten noch mit Verträgen für alte Kartoffeln. Die freien Mengen gehen an Vieh oder Flakes. Der Export endet. Insgesamt lagen die Transaktionen letzte Woche zwischen 2,00 und 4,00 €/q.

Die niederländischen Fabriken arbeiten jetzt mit 70-80% ihrer Kapazität und die Märkte für Fertigprodukte scheinen sich allmählich zu erholen. Die Nachfrage hat immer noch nicht wieder ihr "normales" Niveau erreicht, aber sie schreitet seit April kontinuierlich voran, was ermutigend ist.

Deutschland

Frischmarkt für einheimische Frühkartoffeln: Insgesamt, das zeigt sich in fast allen Bundesländern, sind die Erträge niedriger als im letzten Jahr. Die Kulturen haben trotz umfangreicher Bewässerung unter der Dürre und der Hitze gelitten und viele von ihnen wurden auch durch die kalten Temperaturen Mitte Mai beeinträchtigt. Da der Knollenansatz weit unter dem normalen Wert liegt, werden einige Parzellen frühzeitig bestellt, um große Kaliber zu vermeiden. Die Erträge sind daher niedriger.

Importierte Frühkartoffeln: es ist das Ende der aus Südeuropa importierten Frühkartoffeln.

Verarbeitungsmarkt

Fontane/Challenger: kein Preisangebot. Angebote für andere Verwendungszwecke (Biogas, Viehfutter...): 2,00 €/qt (2,00 €/q letzte Woche).

Bio-Kartoffeln: die ersten "peaux faites" werden in Supermärkten verkauft.

Einheimische Frühkartoffeln, gewichtete Durchschnittspreise, für alle Bundesländer, €/t

Für weitere Informationen:
FIWAP
www.fiwap.be  


Erscheinungsdatum:



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