David Manero von Cerima Cherries:

"Wir haben durch den Regen fast die Hälfte unserer Kirschproduktion verloren"

Die Kirschsaison in Spanien ist fast vorbei, der Großteil der Kirschen wurde bereits geerntet. Nur auf Plantagen in höheren Lagen und in Bergregionen hängen noch viele Kirschen an den Bäumen.

Insgesamt waren die Erträge in diesem Jahr nicht sehr hoch, weil die Wetterbedingungen nicht sehr gut waren. In Tarragona hat es beispielsweise sehr viel geregnet. Dort sind die Erträge deutlich geringer ausgefallen als vor dem Saisonstart geschätzt wurde. 

"Das Wetter war diese Saison wirklich so schlecht wie schon seit Jahren nicht mehr. Unser größter Feind war der starke Regen. Seit wir mit den ersten Sorten angefangen hat es nur geregnet und zwar bis wir mit den letzten Sorten durch waren", sagt David Manero, Partner von Cerima Cherries, Tivissa, Tarragona.

Alle spanischen Kirschenregionen im mediterranen Raum verzeichnen Verluste bei der Ernte. "Obwohl wir bereits davon ausgegangen sind, dass die Erträge kleiner ausfallen, weil wir Probleme bei der Aussaat hatten, sind die Verluste größer als gedacht. Wir haben zwischen 45 und 50 Prozent unserer Ernte verloren. Die Kirschen sind mit guter Qualität auf den Markt gekommen, aber wir mussten viel mehr aussortieren, was natürlich die Preise in die Höhe getrieben hat", sagt der Produzent und Partner des Unternehmens.

"Die Preise sind deswegen besser als letzte Saison, aber das wird die Verluste bei der Ernte nicht kompensieren. Außerdem haben wir unsere Exporte wegen der geringen Mengen auf näher gelegene Märkte in Europa fokussiert. Durch die Einschränkungen des Luftverkehrs sind Exporte in weiter entfernte Märkte nicht so leicht gewesen", sagt er.

Während der ersten Wochen im Corona-Lockdown hatten einige Produzenten Angst gehabt, dass sie zu wenig Erntehelfer für die Saison haben können. Der Einreisestopp wurde zwei Monate vor Saison verhängt, aber inzwischen wurde das Problem gelöst.

"Auch wenn wir genug Wagen für den Transport bereitstehen hatten, durften natürlich nicht mehr so viele Menschen in einen Wagen. Zusätzlich haben wir alle nötigen Schutzmaßnahmen getroffen. Wir haben ausreichend Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Dazu müssen natürlich alle den Sicherheitsabstand einhalten und so hatten wir keinerlei Probleme", sagt David Manero. "Ich denke, dass wir das Beste aus der Saison gemacht haben, die ja schon so kompliziert begonnen hat. Natürlich haben die Erträge unter dem starken Regen gelitten, aber auf so etwas haben wir keinen Einfluss", sagt er abschließend.

Für weiter Informationen: 
David Manero
Cerima Cherries
T: +34 977 418 346 
M: +34 696 869 388
cerima@cerimacherries.com
www.cerimacherries.com


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