Toni Suter (Max Schwarz Gemüsebau AG) zur aktuellen Freilandsaison

"Corona hat den negativen Trend beim Eissalat erstmal unterbrochen"

Auf den Aargauer Feldern des Gemüsebaubetriebes Max Schwarz AG ist die diesjährige Freilandernte nun im vollen Gange. Es werden wöchentlich tonnenweise Eissalat, Bundzwiebeln und Co aus dem Eigenanbau geerntet und in den schweizweiten LEH geliefert. Die Corona-Krise habe sich eher positiv auf den Bedarf an Freilanderzeugnissen im Handel ausgewirkt, stellt Bereichsleiter Toni Suter fest.


Direkt auf dem Feld verpackt und danach vakuumgekühlt, behält der Eissalat seine Frische immer etwas länger.

Seit Ende April werden frische Eissalat-Köpfe am Feld geerntet, verpackt und direkt anschließend vakuumgekühlt. Innerhalb von gut 20 Minuten nach der Ernte wird die Ware so auf 2 Grad runtergekühlt, ein seltenes Verfahren in der Schweiz. "Die Erträge sind dieses Jahr sehr gut, sogar über dem Vorjahresniveau. Auch preistechnisch sind wir als Produzent mit der aktuellen Marktsituation recht zufrieden", erläutert Suter auf Nachfrage. 


Seit Ende April herrscht Hocheinsatz auf den Salatfeldern der Max Schwarz Gemüsebau AG.

Außerdem verzeichnet der Markt trotz oder dank Corona einen außergewöhnlich hohen Bedarf an inländischem Eissalat. "Die Nachfrage war bislang kontinuierlich hoch und stabil, die Aktionen im Handel haben auch sehr gut gepasst. Die letzten Jahre wird die Nachfrage von Jahr zu Jahr um 2-3 Prozent weniger. Dieses Jahr ist die Lage komplett umgekehrt: Corona hat den negativen Trend beim Eissalat also erstmal unterbrochen."


Unter der Eigenmarke Frisch vom Feld wird der Eissalat an ausgewählte Großhändler in der Schweiz vermarktet.

Engpass bei den Bundzwiebeln
Außer dem Eissalat bedient die Max Schwarz Gemüsebau AG schweizweit vorwiegend Migros-Filialen sowie ausgewählte Großhandelskunden und Verarbeiter mit taufrischem Freiland- und Gewächshausgemüse (etwa Lauch, Zucchini, Tomaten, Gurken und Feldsalat). "Im Bereich der Freilanderzeugnisse sind wir recht stark bei Bundzwiebeln. Dieses Jahr genügt die vorhandene Produktionsmenge kaum um die Nachfrage im Handel zu decken, die Notierungen bleiben allerdings gleich weil in der Schweiz überwiegend Jahresfixpreise gelten. Generell gewinnen heimische Bundzwiebeln von Jahr zu Jahr an Bedeutung", heißt es schließlich.

Weitere Informationen:
Max Schwarz AG
Toni Suter
Hauptstrasse49
5234 Villigen
Telefon: +41 (0)56 297 87 37
Telefax: +41 (0)56 297 87 01
E-Mail: suter@schwarz.ch
www.schwarz.de 


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