Ertragseinbuße bis zu 45% prognostiziert

Unterdurchschnittliche Kirschenernte in ostdeutschen Bundesländern

„Die Eisheiligen haben in diesem Jahr ihrem Namen alle Ehre gemacht. Drei eiskalte Nächte reichten aus, um einzelne Früchte erfrieren zu lassen und so für einen Vertragsausfall von 30 Prozent zu sorgen“, sagte Philipp Moser zum Wochenspiegel. Er vertritt den Landesverband Sächsisches Obst zu dem auch die Obstbaubetriebe aus Sachsen-Anhalt gehören, beim offiziellen Start in die Kirschsaison im Kirschdorf Beesenstedt.

Thüringen: Einbuße bis zu 45%
Gleiches gilt für den Erwerbsobstbau in Thüringen. Gerechnet werde mit einer Erntemenge von 2200 Tonnen Süß- und Sauerkirschen, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Erfurt mit. Im Vorjahr wurden noch 3565 Tonnen Kirschen geerntet. meldet In Südthüringen.

Bei den Süßkirschen werde mit einem Ertrag von 4,2 Tonnen pro Hektar gerechnet. Das sei knapp die Hälfte (45 Prozent) weniger als im Jahr zuvor. Das langjährige Mittel der Jahre 2014/2019 liegt den Angaben zufolge bei einem Ertrag von 7,4 Tonnen je Hektar. Süßkirschen wachsen in Thüringen auf einer Fläche von rund 269 Hektar.

Bei den Sauerkirschen fällt die Ertragserwartung mit 5,8 Tonnen je Hektar um rund ein Viertel niedriger aus als im vergangenen Jahr. Der langjährige Durchschnitt liege bei 10,6 Tonnen Sauerkirschen je Hektar. Sauerkirschen werden auf 187 Hektar geerntet.



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