Ungarische Exporteure reagieren auf Anforderungen des deutschen Marktes

"Nachhaltiges Verpackungsmanagement auch für uns ausschlaggebend"

Für die zentraleuropäischen Anbaugebiete sind Deutschland und Österreich seit jeher die bedeutendsten Absatzmärkte. So auch für Ungarn, wo jährlich tonnenweise Zwetschgen, Süß- und Sauerkirschen, und auch Fruchtgemüse – etwa Tomaten und Paprika – für den deutschsprachigen Markt erzeugt werden. Auch die ungarischen Exporteure haben sich nun für nachhaltige Verpackungen entschieden und hoffen somit den erhöhten Anforderungen des deutschen Handels auch in Zukunft gerecht zu werden.

In die bilateralen Beziehungen zwischen Ungarn und Deutschland wurden vor allem in den letzten 10 Jahren erheblich intensiviert. Infolgedessen ist Deutschland heutzutage mit Abstand der bedeutendster Absatzmarkt für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus den Obst- und Gemüsegärten Ungarns. Nicht umsonst sind jedes Jahr während der Fruit Logistica zahlreiche ungarische Exporteure in der Halle 21 vertreten um dort deren neuesten Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren.

Rácz Bertalan am ungarischen Gemeinschaftsstand während der Fruit Logistica 2020

Umweltfreundliche Verpackungsstrategie in die Tat umsetzen
Auch in diesem Jahr stellten die ungarischen Exportfirmen auf dem vom Dachverband Agrarmarketing eingerichteten Gemeinschaftsstand aus. Hauptaugenmerk der heutigen ungarischen Exportbranche sei die zielgerichtete Umsetzung einer nachhaltigen Verpackungsstrategie, betont Bertalan Racz, Geschäftsführer der Exportfirma PREMIUM KERT ltd. und Vorreiter in Sachen nachhaltige Verpackungen. „Wir exportieren unsere Hauptprodukte fast ausschließlich nach Deutschland und liefern dabei vorwiegend Tomaten, sowie moderne Paprikasorten, etwa Sweet Palermo und Spitzpaprika rot und gelb. Unsere Paprika bieten wir seit kurzem in Flowpacks von 300g oder 500g an.“

Laut dem erfahrenen Großlieferanten mit Sitz im Südosten Ungarns seien nachhaltige Verpackungsalternativen erforderlich um den kontinuierlich steigenden Marktanforderungen in Deutschland auch in Zukunft gerecht zu werden. Racz: „Daher investieren wir aktuell voll in neuartige Verpackungstechnik und wir sind bereits in der Lage bis zu 73 Prozent Plastikmüll zu sparen. Es gibt bisher nur wenige Firmen in Ungarn die den Plastikverzicht tatsächlich in die Tat umsetzen können. Wir sind aber der Überzeugung, dass ein nachhaltiges Verpackungsmanagement auch für uns Exporteure künftig ausschlaggebend ist.“

Neu im Portfolio der Firma PREMIUM KERT ltd. sind Snack-Paprikas. „Angesichts der beschränkten Mengen sind wir hier noch nicht auf umweltfreundliche Verpackung umgestiegen“, so Racz. Eine künftige Umstellung sei aber geplant.

Fruchtgemüse: Mengenreduzierung bei roter Spitzpaprika
Schließlich kommentiert Herr Rácz auch die diesjährige Kampagne in der Kategorie Fruchtgemüse, welche im Mai startete und voraussichtlich bis in den Oktober hinein durchgezogen wird. Die Unsicherheit in Zeiten von Corona sowie der akute Arbeitskräftemangel haben die Gemüseernte nur leicht beeinflusst. „Bei Tomaten erwarten wir normale Erträge. Bei Paprika hingegen sehen wir schon eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr: Gelbe Spitzpaprika und Sweet Palermo werden wir voraussichtlich in gewohnten Mengen liefern können, bei rote Spitzpaprika (Kapia) erwarten wir hingegen eine erhebliche Mengenreduzierung.“

Weitere Informationen:
PREMIUM KERT ltd
Bertalan Rácz
Gárdonyi Géza u. 27.
H-6792 Zsombó, Ungarn
+36 30 249 96 00
Fax +36 62 461 068
raczafi@t-online.hu 
http://premiumkert.hu/en/ 


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