Brandenburg: 60% der Kräfte stammt aus dem Nachbarland

Ausländische Saisonarbeiter kommen meist aus Polen

Rund 60 Prozent der in der Brandenburger Landwirtschaft beschäftigten ausländischen Arbeitskräfte sind im Vorjahr aus Polen gekommen. Die zweitgrößte Gruppe der ausländischen Beschäftigten stammte aus Rumänien. Das geht aus der Antwort des Landwirtschaftsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage aus der Linksfraktion des Landtages hervor. Insgesamt seien 2.545 Arbeitskräfte aus dem Ausland im Einsatz gewesen, berichtet rbb24.

Bedarf an Saisonkräften derzeit nicht abgedeckt
Die Zahl der ausländischen Beschäftigten in der Landwirtschaft schwankt je nach Saison: Die größte Nachfrage besteht im April und Mai wegen der Spargelernte. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums ist der Bedarf an Saisonarbeitskräften derzeit nicht in vollem Umfang gedeckt.

Auch in der Forstwirtschaft schwankt die Nachfrage nach Saisonkräften. Ende Juli waren den Angaben zufolge in den märkischen Wäldern 228 ausländische Beschäftigte im Einsatz. In der Nahrungs- und Futtermittelindustrie sind Saisonkräfte im Juli am gefragtesten: Von Ende Januar 2015 bis Ende September 2019 verdoppelte sich die Zahl der nichtdeutschen Erwerbstätigen in diesem Bereich fast - von 961 auf 1.791.

Quelle: rbb24


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