Cleopatra Zwicknagl (Zwicknagl Waldfrüchte) zur laufenden Waldpilzkampagne

"Grenzkontrollen in Osteuropa könnten Waldpilzimport erheblich erschweren"

Im deutschen Fachhandel ist die diesjährige Kampagne der Waldpilze nun im vollen Gange. Pfifferlinge seien bereits seit einigen Wochen zu haben, auch die ersten Steinpilze trafen neulich erstmalig ein. Trotz der erfreulichen Versorgungslage zu Beginn der Saison, sei eine erhebliche Erschwerung der Importe im Zuge der osteuropäischen Grenzkontrollen sowie der erhöhten Transportzeit nicht auszuschließen, warnt Cleopatra Zwicknagl (rechts im Bild), Waldpilz-Expertin und Geschäftsführerin der gleichnamigen Handelsfirma mit Sitz in Wackersdorf.

Auch am Hauptsitz des bayerischen Pilzspezialisten steht um diese Jahreszeit alles im Zeichen der Waldpilze. „Pfifferlinge bekommen wir nun jeden dritten Tag aus Serbien geliefert. Die Qualität zu Beginn der Saison ist herausragend“, erläutert die Fachhändlerin. Steinpilze seien inzwischen ebenfalls verfügbar und werden überwiegend aus Rumänien bezogen.

Hauptsaison steht bevor
In circa zwei Wochen erwartet Frau Zwicknagl die ersten Pfifferlinge aus Weißrussland, traditionell der Startschuss der jährlichen Hochsaison bei den Waldpilzen. Darauffolgend – ca. Anfang Juli – werden dann voraussichtlich die ersten Ankünfte aus dem russischen „Pfifferling-Paradies“ Kaluga auf dem Markt stoßen. „Normalerweise hätten wir zwischenzeitlich auch bulgarische Ware angeboten. Leider werden die dortigen Pfifferlinge überwiegend feucht transportiert, weswegen sie nach 30-40 Stunden Transportzeit nicht mehr so schön bei uns eintreffen.“ Aufgrund dessen habe man diesmal von der bulgarischen Ware abgesehen.

Corona prägt weiterhin den Markt
Wie sich die diesjährige Saison entwickeln wird, lässt sich gemäß Zwicknagl schwer vorhersagen. Denn die Waldpilze seien extrem wetterabhängig und die Witterung in den osteuropäischen Sammelgebieten die letzten Jahre sehr wechselhaft und unberechenbar. „Letztes Jahr haben wir Pfifferlinge bis tief in den November hinein anbieten können. Steinpilze gab es sogar bis zu Weihnachten.“

Statt dem Klimawandel prägt die Corona-Pandemie die diesjährige Waldpilzkampagne. „Aktuell liegen wir preislich bereits um 20-30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ich hoffe, dass sich die Preise rasch nach unten bewegen. Ausschlaggebend ist jedenfalls wie sich die Grenzkontrollen in Osteuropa entwickeln und damit auch der eventuelle Mehraufwand beim Transport nach Deutschland. Das ist alles derzeit noch ungewiss“, sagt Frau Zwicknagl schließlich.

Weitere Informationen:
Waldfrüchte Zwicknagl GmbH
Cleopatra Zwicknagl
Knappenstraße 2
92442 Wackersdorf
Deutschland
Tel: 0 94 31 88 19 - 445
Fax: 0 94 31 88 19 - 447
E-Mail: info@waldfruechte-zwicknagl.de
www.waldfruechte-zwicknagl.de  


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