José Aurelio García, von Explum: "Wir hoffen, den brasilianischen Markt dieses Jahr nicht zu verlieren"

Geringere Pflaumenproduktion in Badajoz, mehr Nachfrage und höhere Preise

Der Beginn der Steinobstsaison in Badajoz stimmt die Branche nach den Preiskrisen der letzten Jahre optimistisch. Die für das Gebiet wichtigste Pflaumenernte ist um eine Woche bis zehn Tage vorgezogen worden, mit deutlich geringeren Mengen im Vergleich zur Vorsaison -und höheren Preisen. Die Nachfrage und die Preise für Pfirsiche und Nektarinen sind ebenfalls höher als im letzten Jahr, insbesondere bei den letzteren.

„Wir hatten zwei sehr gute Wochen mit Pfirsich- und Nektarinenverkäufen. Das Angebot ist kleiner und ist unter die Nachfrage gefallen. Darüber hinaus haben sich das gute Wetter in weiten Teilen Europas und die neuen Verbrauchertrends, die durch die Lockdown-Maßnahmen ausgelöst wurden, zu unseren Gunsten ausgewirkt. Die Preise sind derzeit für alle Glieder der Wertschöpfungskette gut, angefangen beim Produzenten“, sagt José Aurelio García, Manager von Explum.

Das Produktionsvolumen der Early Queen-Pflaume, des Aushängeschilds der frühen Sorte, wurde um rund 50% reduziert. „Die Nachfrage und die Preise sind bereits höher als im letzten Jahr und wir hoffen, dass sich dieser Trend für den Rest der Saison fortsetzt. Wir müssen abwarten und sehen, wie der Markt auf das Aufkommen von mehr Produktion beliebter Sorten wie der Black Splendor reagiert, mit größeren Durchmessern und einer höheren Nachfrage auf mehr Märkten. Gegenwärtig wird die Sorte bereits in Sevilla geerntet, und bald auch in Badajoz. Bis dahin erwarten wir, dass die Early Queen bereits ausverkauft sein wird, da anders als in anderen Jahren, jeder Tag mit leeren Kühlräumen zu Ende geht.“

Die Fröste in Italien haben zu einem Rückgang der gesamten Steinobstproduktion geführt. „Dort werden hauptsächlich Angeleno-Pflaumen produziert, so dass wir in diesem Jahr möglicherweise weniger Konkurrenz haben werden. Der Ertrag der gelben Pflaumen, die zwischen Juli und August geerntet werden, ist ebenfalls geringer, aber wir wissen nicht, wie der Markt reagieren wird. Auf jeden Fall wird Polen auch ein geringeres Angebot an roten und gelben Pflaumen haben. Wir befinden uns in einer neuen Situation und wir wissen noch nicht sicher, wie sich die Nachfrage mitten im Sommer verhalten wird. Es besteht immer noch Unsicherheit, aber der hohe Obstkonsum aufgrund von gesundheitlichen Bedenken in der heutigen Zeit, gibt uns Anlass zu Optimismus“, sagt José Aurelio.

Wenn es eine Sache gibt, die die Pflaumenexporteure in diesem Jahr beunruhigt, dann ist es der mögliche Verlust des brasilianischen Marktes, der im vergangenen Jahr rund 1.000 Container aufgenommen hat. „Um die Lobesia botrana zu stoppen, einen Schädling, der Kulturpflanzen wie Reben befällt, verlangen die brasilianischen Behörden jetzt, dass wir unsere Produktion mit Methylbromid behandeln, einem Pflanzenschutzmittel, dessen Verwendung 2005 verboten wurde. Dafür müssen wir noch eine Lösung finden, was zum Verlust eines wichtigen Marktes für den Sektor führen könnte, insbesondere für schwarze Pflaumen“, sagt der Geschäftsführer von Explum.

Mehr Informationen:
José Aurelio García
Explum SC
Tel.: +34 924446338
Mobil: +34 615289854
jagarcia@explumsc.com
www.explumsc.com


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