Landesverband: "Schadenumfang dürfte nicht ertragsrelevant sein“

Frostschäden im sächsischen Obstbau halten sich in Grenzen

Die frostigen Nächte während der Tage der Eisheiligen haben bei den Obstbauern in Sachsen und Sachsen-Anhalt nur geringe Schäden verursacht. „Der genaue Umfang ist zwar noch nicht absehbar, aber es dürfte nicht ertragsrelevant sein“, sagte Udo Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes „Sächsisches Obst“, der 74 Erzeugerbetriebe in den beiden Bundesländern vertritt.

Wie Jentzsch weiter ausführte, könnte es bei Erdbeeren „ein paar Lücken“ geben. Die Erzeuger deckten die Pflanzen in der Regel mit Folie oder Fließ ab, um sie vor Frost zu schützen. Dennoch habe es in einigen Lagen Frostschäden gegeben. „Aber auch das ist sehr unterschiedlich ausgefallen: Bei manchen, die Randreihen nicht abgedeckt haben, ist gar nichts passiert, während bei anderen die Blüten schwarz wurden, obwohl sie die Pflanzen unter Fließ hatten“, berichtete Jentzsch.

Steinobst
Auch beim Steinobst wie Kirschen oder Pflaumen habe es ein paar Schäden gegeben. Dort seien einige kleine Früchte an den Zweigen erfroren. Aber auch hier seien keine ertragsrelevanten Probleme aufgetreten. Viel mehr Sorgen bereite den Erzeugern die nach wie vor herrschende Trockenheit der Böden.

Quelle: dpa / MZ

Weitere Informationen:
www.xn--schsisches-obst-0kb.de/homeframe.htm  


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