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Trockenheit im Kanton Luzern

Zürich: Mit Feuer und Wasser dem Morgenfrost trotzen

Am späteren Dienstagabend ist David Keller in Truttikon ZH mitten in seiner Minikiwianlage mit den beiden Kindern Dan und Elias damit beschäftigt, die 240 Eimer mit den Heizkerzen in seiner Anlage zu verteilen. "Im vergangenen Jahr haben wir je zur Hälfte mit der Frostbewässerung und den Kerzen unsere Anlagen schützen und damit einen Vollertrag ermöglichen können", erzählt Keller der BauernZeitung. Ohne diese Massnahmen wäre ein Totalschaden verzeichnet worden, wo sich in einer ungeschützten Ecke zeigte.

Nicht ganz so kalt wie erwartet
Es war der angekündigte Temperatursturz mit entsprechender Frostwarnung, welcher ihn dazu bewog, diese Schutzmassnahmen vorzubereiten. Für die Warnregion Marthalen – Stammheim wurde die entsprechende Warnung Tiefsttemperaturen in Bodennähe: "Unter -4 Grad (starker Bodenfrost)" herausgegeben. Ganz erreicht wurden die in der Frostwarnung angekündigten Tiefstwerte glücklicherweise doch nicht. Geholfen haben dürfte eine dünne Wolkendecke, die sich mancherorts aus Schleierwolken gebildet hatte.

Die sechste Nacht mit Frostschutz
Der Uhwieser Obst- und Beerenbaubetrieb setzte wiederum und nun bereits in der sechsten Nacht auf die Frostberegung und Kerzen. Während bei der letzten Frostphase vor zwei Wochen der Schutz vor allem der aufgehenden Knospen im Fokus stand, stehen nun die Kulturen vielfach in der Vollblüte, so dass sie noch empfindlicher sind. Die Eisbildung um die zarten Blüten zeigte, dass sich diese Schutzmassnahmen durchaus gerechtfertigt waren.

Im Notfall tuts auch der Grill
Doch auch Besitzer von wenigen Obstbäumen machten sich sorgen und schützten ihre Bäumchen. So auch in Truttikon, wo ein Anwohner seinen eingefeuerten Hausgrill dazu nutzte, um seine kleinen in der Vollblüte stehenden Obstbäumchen zu schützen.

Trockenheit im Kanton Luzern
Die Wiesen im Kanton Luzern benötigen dahingegen unbedingt Niederschläge. Einen hohen Wasserbedarf hat auch das Gemüse – aber nicht zwingend in Form von Regen. Dennoch sagt Hans Blaser, der in Ruswil zusammen mit zwei Brüdern auf einer Fläche von 16 Hektaren Gemüse anbaut, im Gespräch mit der Luzerner Zeitung: "Wir haben es lieber zu trocken als zu nass."

Weitere Informationen:
Keller Minikiwi
David Keller
Hinterdorfstr. 25
8467 Truttikon
+41 79 300 70 65
davidkeller@bluewin.ch 

Gebr. Blaser Agrokulturen
Neuboden
6017 Ruswil
+41 41 496 90 30
Gebrüder Blaser


Erscheinungsdatum:



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