Wie die Brunnenkresse zurück nach Erfurt kam

"In guten Jahren ernten wir pro Quadratmeter drei bis vier Kilo Brunnenkresse“

Der Brunnenkresse-Anbau hat in Erfurt seit fast 400 Jahren Tradition. Schon Napoleon schwärmte für das Gemüse aus der Domstadt. Doch lange war die Spezialität aus der Stadt verschwunden. Dass es die grüne Spezialität wieder gibt, verdankt die Stadt der Initiative von Ralf Fischer, der nach der Rückübertragung der Fläche eine Klinge rekonstruierte und anfing, das Quellwasser mit Nasturtium officinale, wie der botanische Name der Brunnenkresse lautet, zu beleben.

Der gelernte Elektriker erfüllte damit seinem Vater und seiner Großmutter einen Traum. Seither ist Ralf Fischer im Winter auf den Brettern unterwegs und erntet die vitaminreiche Spezialität. „500 Quadratmeter Klingenfläche ergeben keinen riesigen Verdienst, aber in guten Jahren ernten wir pro Quadratmeter drei bis vier Kilo Brunnenkresse“, sagt Ralf Fischer.


Frisch geerntete Brunnenkresse / Bild: Fischer Erfurt

Exklusives Gemüse
„Das Gemüse hat eine Exklusivität und liegt je nach Saison bei knapp 30 Euro das Kilo.“ Zwischen sechs bis acht Kilo schneidet Fischer jede Woche. Das reicht für Stammkunden und Restaurants in der Region.

Quelle: FAZ

Weitere Informationen:
Erfurter Brunnenkresse
Familie Fischer
Hochheimer Straße 23
99094 Erfurt
Telefon: +49 361 222 02 92
eMail: kontakt@brunnenkresse-erfurt.de 
www.brunnenkresse-erfurt.de  


Erscheinungsdatum:



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