Erik-Jan Thur, Marni Fruit:

"Jedes Land kämpft momentan für seinen Platz auf dem Mandarinenmarkt"

Der Markt für spanische Mandarinen war lange Zeit auf gutem Niveau, aber derzeit läuft es nicht so toll. "Momentan gibt es einfach zu viel Handel", bemerkt Erik-Jan Thur von Marni Fruit. "Ägypten schickt Murcott, die marokkanische Nadorcott-Saison hat angefangen und die ersten Minneolas aus der Türkei treffen auch schon ein. Das macht alles im Moment etwas schwieriger, denn jeder kämpft um seinen Platz."

Dennoch werden die spanischen Anbieter mit der Saison nicht unzufrieden sein. Selbst für die etwas minderwertigen Qualitäten wurde gutes Geld gezahlt. Wir haben eine Menge Blattmandarinen verkauft, und dieser Markt ist seit langem gut. Im Moment sind wir bei den Sorten Clemen Late / Ortanique, die weniger leicht zu schälen sind. Diese werden etwas weniger geschätzt, und dann sieht man sofort den Umsatzrückgang. Jetzt wechseln wir auf die Sorte Fortuna, die sich leichter pellen lässt."

"Die Preise für Mandarinen variieren je nach Qualität zwischen 9 und 11 Euro. Für den Zitruskonsum sind die Witterungsbedingungen keineswegs schlecht, es gibt momentan nur zu viele Ursprünge auf dem Markt. Auch der Orangenmarkt lief für Spanien gut. Die Valencias aus Ägypten sind größtenteils zum Pressen, wodurch der spanische Handel relativ gut weiter lief", so Erik-Jan abschließend. Bei Marni Fruit selbst sind diese Woche sowohl ägyptische Murcott-Mandarinen als auch Orangen frisch eingetroffen.

Für weitere Informationen:
Erik-Jan Thur
Marni Fruit
Gebroken Meeldijk 52
2991 VD Barendrecht - Niederlande
Tel: +31 (0)180 697 996
Fax: +31 (0)180 697 990
ej@marnifruit.nl
www.marnifruit.nl


Erscheinungsdatum:
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