Südafrikanische Grapefruitproduzenten beobachten den chinesischen Markt sehr genau

Regen stört Zitronenernte, Nachfrage auf nördlichen Märkten niedrig

Alliance Fruit, ein in Hoedspruit ansässiger Exporteur/Erzeuger von Zitrus- und subtropischen Früchten, exportiert seit einem Monat Zitronen, da die Märkte der nördlichen Hemisphäre nur noch eine schwache Nachfrage zeigen. Die ganze letzte Woche hindurch wurde die Zitronenernte nach sehr starken Regenfällen in der Region ausgesetzt, erst Montags ging es wieder weiter.

Mit der Wiederaufnahme der Zitronenexporte (die bis Anfang oder Mitte April stark zunehmen werden) wird bei den Grapefruits nervös auf eine Erholung der chinesischen Verbrauchernachfrage gewartet.

"Die Grapefruits kommen ab Ende März, in der Regel werden in den ersten Wochen sehr gute Preise erzielt. In den nächsten Wochen sollten wir eine bessere Vorstellung vom Zustand des chinesischen Marktes haben. Es ist entscheidend, dass China zur Normalität zurückkehrt. Nach den Rückmeldungen, die wir von unseren Kunden erhalten, scheint sich der Markt langsam zu erholen und der Corona-Virus zunehmend unter Kontrolle zu sein", sagt Erwee Topham, Marketingmanager von Alliance Fruit.

"Es wurden so wenige Zitronen in den Osten geschickt, dass wir die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Märkte noch nicht spürten."

Preise für größere Zitronen "gehen durch die Decke"
"Die Zitronenknappheit in den traditionell frühen Märkten wie Russland, dem Nahen Osten und einigen fernöstlichen Ländern wird durch die starken Regenfälle noch verschärft. Es war eine Herausforderung, mit der Ernte voranzukommen. Wir haben schon drei oder vier Tage verloren, und für das Wochenende wird noch mehr Regen vorhergesagt", sagt er.

"Mit den Zitronen ging es sehr früh los, so früh wie noch nie. Die ersten Zitronen wurden inländisch verkauft, als der Markt sehr stark war."

Viele Früchte an den Bäumen bedeuten auch kleinere Kaliber. Laut Erwee bestand letztes Jahr 40% der Ernte aus Kaliber 100 und mehr, dieses Jahr sind es nur etwa 5%. "Die kleineren Kaliber waren kein Nachteil für die Exporte, aber sie wirken sich negativ auf die Menge an verpackten Kartons und das, was wir für Märkte wie Russland und den Fernen Osten zur Verfügung haben, aus. Die Preise für größere Kaliber gehen durch die Decke, da die Nachfrage nicht befriedigt wird. Wir hätten gerne mehr große Produkte für den Export nach Russland gehabt."

Weltmarkt gewinnt Vertrauen in Südafrikas Mangos
Zitronen kamen früh, aber Mangos noch früher. Das führte zu sehr vielen Tommy Atkins Ende Dezember, deren Ernte endet dieses Jahr, normalerweise Ende Januar. Späte Sorten sind rückgängig.

Die geringen Mengen Mangos im Inland schlagen sich in guten Preisen für die Produzenten nieder. Alliance Fruit ist einer der führenden Mangoexporteure Südafrikas, was durch den Wechselkurs zwischen Rand und US-Dollar ermöglicht wurde, stellt Erwee fest.

Südafrikanische Exportmangos (Fotos von Erwee Topham)

"In den letzten Jahren haben die Märkte Vertrauen in südafrikanische Mangos und in die Zusicherung, dass jedes Jahr ausreichend Produkte zur Verfügung stehen werden, gewonnen. Die meisten unserer Mangos gehen nach Russland und in den Nahen Osten, verpackt unter den Markennamen unserer Shareholders. Wir schicken sie auch nach Singapur, Malaysia und Hongkong."

Sie exportieren Tommy Atkins, Kent und Keitt, hauptsächlich per Seefracht. "Wir sind noch mit dem Verladen beschäftigt, die letzten Mangos werden nächste Woche verschickt."

Für weitere Informationen:
Erwee Topham
Alliance Fruit
Tel: +27 83 642 8089
Email: erwee@aliancefruit.co.za
https://www.alliancefruit.co.za/


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