Bio-Boom, Verpackungsdiskussion und Coronavirus

BioFach etabliert sich auch im O&G-Sektor als Highlight im Messekalender

Die Messesaison läuft noch immer auf Hochtouren und so begann gestern, am Mittwoch den 12. Februar, die diesjährige Ausgabe der BioFach in Nürnberg. Die Weltleitmesse der Biobranche war auch in diesem Jahr wieder gut besucht, und das können die Veranstalter sicherlich auch dem internationalen Bio-Boom verdanken.

Der Obst- und Gemüsehandel wird dabei immer wichtiger, bemerken sowohl Besucher als auf Aussteller: "Verbandsware ist der Renner im deutschen LEH, das merkt man auch auf der Messe." So etabliert sich die BioFach als zusätzliches Highlight im Messekalender derer, die vergangene Woche erst zur Fruit Logistica nach Berlin gekommen waren.

Die grundlegenden Trends blieben auch hier bekannt: Die Verpackungsdiskussion und Nachhaltigkeit. Viele Betriebe stellten Verpackungen aus alternativen Materialien vor, gerade bei den Äpfeln sind (banderolierte) Kartonschalen äußerst beliebt. "Wobei der biologische Anbau in seinen Grundlagen ja bereits nachhaltiger ist als konventionelle Produktion, bleibt es trotzdem ein großes Thema auf der Messe."

Auch das Coronavirus war ein Thema: "Die BioFach sollte eine große Messe für uns sein, aber 70% der chinesischen Aussteller mussten absagen. Viele sind gesund aber die Isolationsmaßnahmen behindern die Reise oder gar Ausreise. Letztendlich wollen wir aber auch unsere Gesundheit und die Gesundheit anderer Messeteilnehmer schützen. Wir machen also einfach das Beste aus der Situation", so der Organisator einiger chinesischer Stände.

Die vollständige Fotoreportage und weitere Impressionen von deutschsprachigen und internationalen Firmen folgen kommende Woche.


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