BLE-Marktbericht KW 06 / 2020:

'Südafrikanische Zuströme dominierten offensichtlich das Traubengeschehen'

Südafrikanische Zuströme dominierten offensichtlich das Geschehen. Es stand eine Vielzahl von Varietäten bereit, vorrangig Thompson Seedless, Sugraone sowie Prime Seedless, deren Präsenz allerdings merklich abnahm. Crimson Seedless und Black Gem rundeten das Angebot ab. Aus Namibia kamen hauptsächlich Flame Seedless und Prime Seedless. Peru schickte unter anderem Red Globe und hatte summa summarum ergänzenden Charakter.

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Generell zeigte sich das Interesse uneinheitlich: Mal schränkte es sich ein, mal griffen die Kunden aber auch beherzter zu als zuvor. Die Notierungen blieben meist konstant. In Köln wirkte sich die divergierende Kondition mancher Überhänge selbstredend negativ auf die Preise aus. In Frankfurt konnten für großbeerige südafrikanische Thompson Seedless mit hohem Brixwert bis zu 22,- € je 4,5-kg-Karton verlangt werden. Rote Offerten vergünstigten sich dort infolge einer zu schwachen Beachtung. In den nächsten Tagen wird mit der Ankunft erster indischer Importe gerechnet.

Äpfel
Einheimische Chargen überwogen vor italienischen und französischen. Die Versorgung genügte, um die Nachfrage zu decken. Die vorherrschenden inländischen Elstar, Jonagold und Braeburn waren billiger als die italienische und französische Konkurrenz, was zu einer positiven Unterbringung führte.

Birnen
Italienische Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ dominierten. Das ruhige Interesse konnte durch die europäischen Erzeugnisse gestillt werden. Hinsichtlich der Preise waren keine besonderen Modifizierungen zu verzeichnen.

Orangen
Bei den Blutorangen herrschten italienische Moro und Tarocco vor. Die Erkältungszeit und die schlechte Witterung beschleunigten mancherorts die Abwicklung, was sich aber nicht erheblich auf die Bewertungen auswirkte.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Auf Mandarinen konnte noch in einem umfangreichen Rahmen zugegriffen werden. Spanische Anlieferungen prägten die Szenerie. Insgesamt mehrten sich die konditionellen Mängel. Zudem begrenzte sich punktuell das Interesse.

Zitronen
Spanische Primofiori herrschten augenscheinlich vor. Dank einer freundlichen Vermarktung veränderten sich die Bewertungen nur sehr selten.

Bananen
Das Maß des Angebots harmonierte für gewöhnlich hinlänglich mit der Intensität der eher ruhigen Nachfrage. Daher konnten die Vertreiber die verschiedentlichen Verteuerungen der vorangegangenen Woche meistens halten, zumal sich hier und da die Abnahme witterungsorientiert ein klein wenig verdichtet hatte.

Blumenkohl
Französische und italienische Anlieferungen überwogen vor spanischen und belgischen. Die Verfügbarkeit wuchs an. Das Interesse blieb indes eingeschränkt. Also bildeten sich manchmal Überhänge, die nur mittels Vergünstigungen abgebaut werden konnten.

Salat
Bei Eissalat herrschte Spanien fast monopolartig vor. Zum einen hatte sich die Versorgung ausgedehnt, zum anderen stagnierte die Nachfrage: Die Notierungen konnten ihr Niveau nicht mehr halten.

Gurken
Das äußerst spärliche Interesse stieß auf eine angewachsene Verfügbarkeit. In der Folge bröckelten die Notierungen ab. Aber auch dies belebte die Vermarktung nicht wesentlich, denn die Kunden sahen von einer vermehrten Order ab.

Tomaten
Ein umfangreiches, vielfältiges und ausgedehntes Sortiment stand bereit. Die Nachfrage hatte sich demgegenüber aber nicht sonderlich intensiviert.

Gemüsepaprika
Wie zuvor dominierten die spanischen vor den türkischen Anlieferungen. Generell befanden sich rote Produkte meist im Mittelpunkt der Vermarktung. Der Bedarf konnte mühelos befriedigt werden.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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