Marktbericht Österreich KW 07/2020:

'Kartoffellagerabbau schreitet voran, rückläufige Exportpreise bei den Zwiebeln'

Der österreichische Speisekartoffelmarkt präsentiert sich Mitte Februar ruhig und unspektakulär. Milde Temperaturen und schwindende Hoffnung auf steigende Preise sorgen bei den Landwirten für entsprechende Abgabebereitschaft. Die Händler sind entsprechend reichlich mit Ware versorgt. Angebotsdruck kommt aber auch nicht auf, da man mit dem Lagerabbau meist gut im Zeitplan liegt. Qualitativ nehmen die Aussortierungen bedingt durch die fortschreitende physiologische Alterung der Knollen und den zunehmenden Lagerdruckstellen stetig zu.

Absatzseitig fehlt es weiter an neuen Impulsen. Der Inlandsabsatz läuft auf saisontypisch ruhigem Niveau und der Exportmarkt bleibt unverändert schwierig. Die Erzeugerpreise können sich auf dem Niveau der Vorwochen behaupten. In Niederösterreich wurde zu Wochenbeginn ein unverändertes Preisband von 22,- Euro/100kg bis 28,- Euro/100kg je nach Sorte und Qualität genannt, wobei für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel meist 25,- Euro /100kg bezahlt werden. Aus Oberösterreich wurden Preise von bis zu 30,- Euro /100kg gemeldet.

Rückläufige Exportpreise
Der österreichische Zwiebelmarkt wird weiterhin von einer ruhigen Geschäftstätigkeit geprägt. Der heimische LEH berichtet von saisonüblich schwachen aber stetigen Umsätzen. Mit anlaufenden Aktionen versucht man den Absatz etwas anzukurbeln. Preislich gibt es am Inlandsmarkt keine Änderung. Schwierig bleibt die Situation auch am Exportmarkt. Günstige Offerte von niederländischen Mitbewerbern sorgen für schwache Absatzzahlen und rückläufige Preise. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden bei entsprechender Qualität und Größe zuletzt zwischen 22,- und 26,- Euro /100 kg bezahlt. Für qualitativ schwächere bzw. kleinfallende Partien liegt das Preisniveau deutlich darunter.

Karotten: Guter Inlandsabsatz
Am niederösterreichischen Karottenmarkt wird die bisherige Situation fortgeschrieben. Im Inland können Karotten in gutem Umfang abgesetzt werden. Auch Exporte können in überschaubarem Umfang zu gleichbleibenden Konditionen getätigt werden. Das Preisniveau weist keine Änderung zur Vorwoche auf.

Quelle: LKÖ


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