BLE-Marktbericht, KW 5 / 2020:

'Die Verfügbarkeit bei den Gurken hatte sich marginal ausgedehnt'

Bei den Schlangengurken überwogen die spanischen vor den griechischen Partien. Aus den Niederlanden und Belgien kamen nur ergänzende Produkte, die aber meist ein leichtes Gewicht aufwiesen. Die Verfügbarkeit hatte sich marginal ausgedehnt. Durch die in der Vorwoche angestiegenen Bewertungen griffen die Kunden ab Montag eher spärlich zu. Die Händler versuchten im weiteren Verlauf, durch Vergünstigungen den Umschlag zu beschleunigen, was indes nicht immer klappte.

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In Berlin sorgten Aktionen des LEH zusätzlich für eher kraftlose Geschäfte am Platz. Da in Spanien zu niedrige Temperaturen herrschten, rechneten die Verkäufer auch für die 06. KW nicht mit einer erheblichen Intensivierung der Anlieferungen. Dennoch gewährten sie leichte Verbilligungen. Bei den Minigurken gab es vorrangig spanische Chargen. Abladungen aus der Türkei und den Niederlanden komplettierten das Sortiment in einem kleinen Rahmen.
Die Preise tendierten häufig abwärts. In Hamburg wurden von den Vertreibern für niederländische Erzeugnisse 24,- € je 4-kg-Abpackung aufgerufen, was die Vermarktung stagnieren ließ.

Äpfel
Inländische Früchte dominierten. Die Unterbringung gestaltete sich generell recht ruhig. Das Interesse konnte ohne Probleme gestillt werden.

Birnen
Italien herrschte mit Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ vor. Die nicht sonderlich stark ausgeprägte Nachfrage wurde ohne Schwierigkeiten befriedigt. Die Qualität ließ kaum Wünsche offen.

Tafeltrauben
Südafrikanische Importe dominierten: Vorrangig gab es Prime Seedless, Thompson Seedless und Sugraone. Die organoleptischen Eigenschaften überzeugten meist. Der Umschlag beschleunigte sich mancherorts erst zum Wochenende hin.

Orangen
Bei den Blondorangen bestimmten spanische Anlieferungen das Geschehen. Generell ließ die Qualität nur selten Wünsche offen. Die Nachfrage enttäuschte ab und zu, was indes keinen gravierenden Einfluss auf die Bewertungen hatte.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Die Präsenz von Clementinen schränkte sich kontinuierlich ein. Nur noch wenige spanische, italienische und marokkanische Partien suchten Käufer; ihre Kondition überzeugte nicht durchgängig.

Zitronen
Spanische Primofiori dominierten vor türkischen Enterdonato. Die Anlieferungen hatten sich generell zwar begrenzt, sie genügten aber, um den steten Bedarf zu befriedigen.

Bananen
Im Großen und Ganzen korrelierte die Versorgung weitgehend mit den Unterbringungsmöglichkeiten. Dennoch bewegten sich die Bewertungen mehrheitlich nach oben.

Blumenkohl
Es konnte vorrangig auf italienische und französische Zuströme zugegriffen werden. Außerdem gab es spanische und belgische Zufuhren, die hinsichtlich ihrer Qualität aber nicht immer überzeugten.

Salat
Kopfsalat stammte aus Belgien und Italien. Die Geschäfte verliefen reibungslos und die Bewertungen blieben meist stabil. Punktuell kletterten sie auch aufwärts, was auf einem intensivierten Interesse beruhte.

Tomaten
Ein breitgefächertes Sortiment stand bereit. Die Versorgung hatte sich ausgedehnt. Die Qualität ließ manchmal Wünsche offen; zu weiches Fleisch oder eine ungenügende Ausfärbung waren zu bemängeln. So etablierte sich mitunter eine weite Preisspanne.

Gemüsepaprika
Die spanischen Anlieferungen wuchsen augenscheinlich an und dominierten die Szenerie. Angebot und Nachfrage hielten sich in der Regel die Waage, sodass die Vertreiber nur selten dazu gezwungen wurden, ihre bisherigen Aufrufe zu modifizieren.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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