Rijk Zwaan-Züchtung Salanova® Teenleaf schlägt hohe Wellen

"Convenience für die Verbraucher und Chancen für die Züchter mit neuen Salatsorten"

Es ist nicht gerade ein Babyleaf, aber auch kein voller Salatkopf - es ist genau dazwischen: eine Salatsorte, die mit 80 bis 120 Gramm geerntet wird. Wenn der Salat knapp über dem Kern geschnitten wird, trennen sich die Köpfe sofort in eine große Menge einzelner Blätter und es bleibt ein Minimum an Abfall übrig. Wir sprechen von Salanova® Teenleaf, dem Konzept, das der Züchter Rijk Zwaan im vergangenen Jahr eingeführt hat. Die Salatsorten, die bereits jung geerntet werden können, bieten nicht nur Vorteile für die Verbraucher, wie die im belgischen Proefcentrum voor de Groententeelt durchgeführten Anbauversuche zeigen. "Wir sehen, dass wir im Vergleich zu Babyleaf einen höheren Ertrag pro Quadratmeter erzielen können", sagt Simon Willemen von Hortiplan. "Außerdem bieten die Teens eine bessere Haltbarkeit."

"Das Teenleaf-Konzept ist eine Antwort auf die Nachfrage der Verbraucher nach Convenience. In den letzten Jahren haben wir eine Entwicklung bei den Convenience-Produkten erlebt. Große Salatköpfe sind weniger beliebt. Die Teens-Produkte sind robuster als Babyleaf, aber für die Verbraucher immer noch gabelbar. Die kleine Schnittfläche und die Robustheit der Blätter haben einen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit und sind in verschiedenen Farben, Texturen und Blattformen erhältlich."

Das sagt Simon Willemen, Geschäftsentwickler bei Hortiplan, der für seine mobilen Rinnenlösungen im Salatanbau bekannt ist. Rijk Zwaan bat das Unternehmen, gemeinsam mit dem Beleuchtungsspezialisten Signify im Proefcentrum voor de Groenteteelt in Kruishoutem (Belgien) einen Versuch durchzuführen, um das Produktionspotenzial der Teens zu untersuchen. "Wir wollten sehen, ob unsere Ertragsschätzungen tatsächlich erreicht werden können", sagt Simon. "Die ersten Ergebnisse weisen durchaus in diese Richtung."

Platzersparnis mit mobilen Rinnen

Am Forschungszentrum wurde ein Versuch mit mobilen Rinnen eingerichtet. Wenn der Salat wächst, werden die Rinnen weiter auseinander bewegt, so dass jede Pflanze genügend Platz für ein optimales Wachstum hat. "Um möglichst effizient zu wachsen, sollte die Pflanzendichte so hoch wie möglich sein, ohne das Pflanzenwachstum durch Platzmangel einzuschränken. Das Arbeiten mit beweglichen Rinnen ist dort von großem Vorteil. Babyleaf wächst nicht so sehr in der Größe, so dass eine solche Installation dort nur einen begrenzten Vorteil bietet, aber bei Ganzkopfkulturen wird sie häufig verwendet, weil man so sparsam mit dem Platz umgehen kann und so die Produktion pro Quadratmeter erhöht."

Für die Teens erweist sich der Anbau auf Dachrinnen ebenfalls als ziemlich vorteilhaft. "Die Dichte lässt sich ziemlich stark erhöhen", zeigt Simon. "Das hat zwei Ursachen: Anstatt den Salat auf 250-300 Gramm wachsen zu lassen, wie es bei Whole-Leaf geschieht, ernten wir diese in einem früheren Stadium, etwa 80-100 Gramm. Das bedeutet, dass die Pflanzen in höherer Dichte geerntet werden können. Außerdem können wir mit schmaleren Rinnen arbeiten, weil die Köpfe kleiner bleiben: 7cm statt 10cm. Diese neuen Rinnen werden demnächst getestet."

Alles in allem gibt es viel Potenzial, meint Simon, und da die Ergebnisse aus den Anbauversuchen ebenfalls gut aussehen, ist er gut gelaunt. "Das Anbausystem ist vergleichbar mit der Art und Weise, wie man einen ganzen Kopf anbaut und damit haben wir eine Menge Erfahrung. Auch dank der LED-Beleuchtung hat der Salat eine hochwertige Textur. Außerdem stellen wir fest, dass wir mit Licht noch mehr kontrollieren können: Die roten Salatsorten haben bei den Teens eine intensivere Farbe. Und das ist auch eine wichtige Qualität für eine marktgerechte Produktion."

Für mehr Informationen:
Hortiplan 
E-mail: simon.willemen@hortiplan.com 
www.hortiplan.com    

 


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