Auf dem Erdbeermarkt werden hohe Preise besser geschätzt als hohe Temperaturen

Die hohen Preise, die in der Vorweihnachtszeit auf dem Erdbeermarkt notiert wurden, sind bisher hoch geblieben. Vieles steckt in Programmen und was auf dem freien Markt gehandelt wird, ist im Angebot begrenzt und gut im Preis. Nun heißt es abwarten, bis die Importe aus dem Süden steigen. Die Erwartungen hierfür sind gut, so das Ergebnis einer Tour auf dem Erdbeertag 2020.

Anfang Dezember gab es noch einen schwierigen Markt mit niedrigen Preisen. Zu dieser Zeit war auch eine Menge Produkt aus Ägypten auf dem Markt. Gegen Weihnachten stiegen die Preise jedoch wieder, da die Verbraucher in den Niederlanden und Belgien traditionell etwas mehr für heimische Produkte zahlen wollten, was den niederländischen und belgischen Erzeugern zugute kam.


Johan Van Alphen von Special Fruit machte bei Coöperatie Hoogstraten halt, wo Marcel Biemans und Peter Rombouts auf dem  Stand regierten

Gutes Wetter, gute Importerwartungen
Während die Preise im letzten Jahr in der zweiten Januarwoche in Richtung der zwölf Euro pro Kilo ihren Höhepunkt erreichten, war dies in diesem Jahr nicht anders. über Preise von sechs bis sieben Euro pro Kilo für das A-Produkt staunt man derzeit nicht. Wir müssen abwarten, wie sich der Markt entwickelt, wenn das Angebot aus dem Süden wieder zunimmt.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als die kalte Witterung in Spanien das Angebot etwas verlangsamte, waren die Bedingungen in diesem Jahr gut und die Erwartungen an die Importe dementsprechend. Bei The Greenery zum Beispiel beginnt man nächsten Montag mit Importerdbeeren der Marke Sweet&Sunny.


Zum Zeitpunkt dieses Fotos hatte das Weichobst-Team von The Greenery den ersten Messetag fast beendet. Auf dem Foto: Rob van der Weele, Marin Robbertsen, Arno Renne, Klaas de Jager, Johan de Jongh und Sjraar Hulsman.

Was bedeutet ein Mangel an Kälte für den Frühjahrsanbau?
Bisher gab es in Spanien keine wirkliche Kälte, und das gilt eigentlich auch für die Niederlande und Belgien. Dies ist schlecht für den Verkauf von Winterjacken, aber wenn diese hohen Temperaturen zu lange anhalten, kann es auch schlecht für die Frühjahrsproduktion der niederländischen und belgischen Erzeuger sein. Eine Erdbeerpflanze braucht nämlich ein wenig Kälte.


Johan Van Alphen machte eine Runde auf der Messe, und kam auch bei der Versteigerung Zaltbommel vorbei. Hier mit Henk Bekkers auf der linken und Arthur Elsen auf der rechten Seite. Auf der Versteigerung Zaltbommel begannen sie Anfang Dezember mit Elsanta's aus Portugal und dies wird bis Ende April/Anfang Mai andauern. Demnächst wird auch die Gariguette 'Geschmackserdbeere' hinzugefügt.

Insgesamt ist die Stimmung bei den Produzenten und Vermarktern jedoch gut. Immer mehr Erzeuger setzen auch auf den (beleuchteten) Gewächshausanbau. Besonders für diese Produzenten sind die hohen Preise ein gutes Mittel, um ihre höheren Kosten zu decken.

Harrie Jonker, Martin Wakker, Matthias Timmer und Hans Lodder von FruitMasters, die ab Mitte März mit ihren Erzeugern in Produktion gehen werden.

In einem Markt mit Höhen und Tiefen wurde hier und da ausgesprochen, dass ein stabiler Kilopreis von vier bis fünf Euro für den Markt besser sein könnte; der Blick weit nach vorne bleibt jedoch schwierig. Noch weniger als Angebot und Nachfrage ist das Wetter vorhersehbar, und das hat immer einen großen Einfluss.

Für weitere Informationen:
Coöperatie Hoogstraten
www.hoogstraten.eu
info@hoogstraten.eu

Veiling Zaltbommel
www.veilingzaltbommel.nl
info@veiling-zaltbommel.nl 


Erscheinungsdatum:
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