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Schweizer Gemüsebau hatte in diesem Jahr mit diversen Herausforderungen zu kämpfen

Rückblick auf den Gemüsebau 2019

«Der Saisonanfang lief sehr gut, danach kam aber ein Produktionseinbruch aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen», berichtet Markus Waber vom Verband Schweizer Gemüseproduzenten gegenüber der BauernZeitung. Schuld daran waren anfänglich wenig Sonne und viel Regen, gefolgt von einer intensiven Hitzeperiode, die dem Wachstum der meisten Gemüsepflanzen nicht zuträglich war.

Tomaten
Die Tomaten entwickelten sich anfänglich ähnlich gut wie in den Vorjahren. In der Mitte der Saison nahm die Produktion aufgrund der heissen Temperaturen jedoch rapide ab und erholte sich danach nicht mehr. Gleichzeitig war die Nachfrage nach Tomaten wegen des warmen Wetters hoch. Es könne aber dennoch von einer gesunden Marktsituation gesprochen werden.

Gurken
Der Gurkenmarkt entwickelte sich Anfang und Ende der Saison ähnlich wie in den Vorjahren. In der Mitte der Saison waren die produzierten Mengen jedoch deutlich kleiner. Ein grosser Peak, wie normalerweise in der Kalenderwoche 23 bis 25, fiel dieses Jahr aus.

Zwiebeln
Der Lagerbestand von 20213 Tonnen Zwiebeln ist mit den Vorjahresmengen vergleichbar. Die Bewässerung und der Krankheitsdruck haben für grossen Aufwand gesorgt. Aufgrund von Hagelschäden in einigen Regionen kann die Lagerqualität jedoch noch nicht abschliessend beurteilt werden. Man geht davon aus, dass nicht durchgehend Schweizer Ware angeboten werden kann und deshalb Lagerlücken eventuell im Sommer 2020 mit Importen gefüllt werden müssen.

Karotten
Die Bestände sind leicht höher als in den Vorjahren. Der viele Regen im Herbst verzögerte die Ernte jedoch beträchtlich.  Über die Lagerfähigkeit kann noch keine Aussage gemacht werden.

Salat
Die Saison 2019 begann für die Produzenten gut. Schnell wurden die Erträge wie im Vorjahr erreicht. Ab der Kalenderwoche 19 war die Menge zeitweise aber deutlich unter der Produktion der vergangenen Jahre. Schuld daran waren die schwierigen Wetterbedingungen.

Ausblick 
Ab Januar erhebt die Schweizerische Zentralstelle für Gemüsebau und Spezialkulturen die definitiven Erntemengen. Zudem werden die zwei anstehenden Pflanzenschutz-Initiativen ein wichtiges Thema sein. Die Streichung von gewissen Pflanzenschutzmitteln stellt die Produktion vor Herausforderungen. Die Gemüsebranche sei deshalb bestrebt, nach Alternativen zu suchen.

Quelle: BauernZeitung


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