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Stella Rasmussen zum ersten vollständigen Geschäftsjahr

"Es gibt viele Chancen das kenianische Exportpotenzial weiter auszuschöpfen"

Jedes Jahr gibt es eine Menge Insolvenzanmeldungen und Neueintragungen im deutschen Obst- und Gemüsehandel. Für Stella Rasmussen – eine junge, leidenschaftliche Unternehmerin mit kenianischen Wurzeln – war 2019 das erste vollständige Geschäftsjahr. Die gleichnamige GmbH vertreibt vorwiegend Hülsenfrüchte, aber auch Chili, Kräuter und Fruchtexoten aus kleinbäuerlichem, kenianischem Anbau. Die ehrgeizige Händlerin berichtet über die laufende Saison und das langfristige Vermarktungspotenzial für kenianische Frischeprodukte.


Auszug aus dem aktuellen Produktkatalog

Das Markenzeichen des 2018 gegründeten Unternehmens sei es, frische Erzeugnisse direkt aus dem Ursprung unter dem eigenen Label am europäischen Markt anzubieten. Um eine reibungslose Lieferkette gewährleisten zu können, betreut Frau Rasmussen nicht nur die letztendliche Vermarktung in Europa, sondern auch den Anbau- und Aufbereitungsprozess im Ursprung. „Neben meiner GmbH mit Sitz in Meerbusch verfügen wir über einen eigenen Anbau- und Abpackbetrieb in Kenia. Da ich in Deutschland lebe und größtenteils arbeite, verstehe ich die Kultur und die geschäftlichen Abläufe in beiden Ländern. Das ist schon ein großer Vorteil in dieser Branche, denn zuverlässiges Qualitätsmanagement vom Anbau bis zum Flugtransport ist letztendlich ausschlaggebend.“


Babymais wird auch als Flugware in Europa vermarktet. 

Gute Vermarktungschancen in den Niederlanden
Obwohl die Händlerin erst seit gut eineinhalb Jahr selbstständig ist, hat sie es bereits geschafft Kontakte in vielen Ländern Europas zu knüpfen und mehrere Absatzmärkte zu bedienen. Mit ihrem Hauptprodukt, den Hülsenfrüchten, hat sie bislang Großabnehmer in Frankreich und Deutschland überzeugen können. „Der Bedarf auf den jeweiligen Absatzmärkten schwankt kontinuierlich. Daher ist es schwierig einzuschätzen wie der Markt sich langfristig entwickeln wird. Aufgrund der aktuellen Abverkäufe sehe ich gute Vermarktungschancen in den Niederlanden. Auf Produktebene ist die Nachfrage bei den Zuckerschoten und -erbsen etwas vorne im Vergleich zu den Bohnen.“


Basilikum im geschützten Anbau

Überschwemmungen auf den Anbaufeldern
Momentan befindet das Unternehmen sich immer noch in der Hauptsaison für Hülsenfrüchte und Kräuter. Die letzten Wochen gab es anhaltend alarmierende Nachrichten bezüglich der Witterung im ostafrikanischen Land. Auch die Vertragsfelder der jungen GmbH seien nicht von den Überschwemmungen verschont geblieben, bestätigt Rasmussen. „Die laufende Saison war bis vor einigen Wochen recht gut fortgeschritten. Leider haben die heftigen Niederschläge den Großteil unsere Felder beeinträchtigt. Die Witterung hat zu Qualitätseinbußen bei den Zuckererbsen und Zuckerschoten geführt, weswegen es letztendlich weniger Ware zur Verpackung und somit auch zur Vermarktung gegeben hat.“

Die witterungsbedingten Ernteeinbußen und höheren Reklamationsraten führen dennoch nicht zu einem frühzeitigen Saisonausklang, behauptet Rasmussen. „Es wird direkt nach Weihnachten eine kurze Ruhephase im Handel geben. Wir erwarten jedoch, dass die Vermarktung sich im Laufe des Januars wieder beschleunigen wird.“


Frische Bohnen werden vor Ort in Kenia sortiert, aufbereitet und verpackt. 

Sortimentserweiterung und zweitklassige Erzeugnisse
Trotz der Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres sieht die Händlerin der Zukunft insgesamt positiv entgegen. Das langjährige Unternehmensziel sei es, die bisherigen Erfahrungen und Rückmeldungen in die Tat umzusetzen: „Wir sind bestrebt unser Sortiment schrittweise auszubauen, nachdem wir bemerkt haben, dass unsere bestehenden Kunden Wert auf eine erweiterte Produktauswahl legen. Kenia ist ein fruchtbares Land auf dessen Feldern eine breite Skala an Frucht- und Gemüsesorten angebaut werden kann: Es gibt also mehrfach Chancen dieses Exportpotenzial weiter auszuschöpfen."

Weitere Informationen:
Stella Rasmussen
STELLA RASMUSSEN GmbH
D-40670 Meerbusch
Tel: +49 (0) 1746342466
Email: Stella@stellarasmussen.com  
Web: www.stellarasmussen.com  


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