Bis 60 Prozent der Produktionsmenge geht in die Verarbeitung

Rekordfläche bei Roter Bete, Ertrag dennoch unter dem Vorjahresniveau

2018 war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Rekordjahr für den deutschen Anbau von Roter Bete. Im Jahr 2015 lag die Anbaufläche bei 1.487 Hektar, stieg kontinuierlich an und erreichte 2018 eine Rekordfläche von 1.826 Hektar. Die Produktionsmenge von 81.037 Tonnen fiel jedoch aufgrund der Trockenheit um rund 10.000 Tonnen niedriger aus als im Vorjahr 2017. Im Anbau führend sind Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. 

Zwischen 50 und 60 Prozent der Anbaufläche entfällt in Deutschland auf den Vertragsanbau für die Verarbeitungsindustrie. Sie stellt aus den Knollen Saft, Konserven sowie vorgekochte Rote Bete in Vakuumverpackungen her. Der Rest gelangt lose, vorverpackt oder im Bund mit Laub auf den Frischmarkt. Beliebt sind auch die kleinknolligen „Baby Beets“ sowie die jungen Blätter der Roten Bete als „Babyleaf“ in Salatmischungen.

Die im Oktober und November geerntete Rote Bete steht noch bis zum Frühjahr aus dem Kühllager zur Verfügung.

Quelle: BLE


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