Südafrikanische Steinfruchtvolumina wieder normal, Aprikosen leiden immer noch unter der Dürre

Die südafrikanische Steinfruchtindustrie hält durch trotz der starken Dürre, die die Anbaugegenden in den letzten Jahren geplagt hat. Letztes Jahr gab es generell niedrigere Volumina. Diese Saison dauerte die Dürre in der Klein Karoo Region an, vor allem von Montagu bis Ladismith, wobei die Region Ladismith furchtbare Bedingungen erlebte, die in sehr niedrigen Aprikosenproduktionsvolumina resultierten.

"Die Aprikosenvolumina waren letztes Jahr bereits niedrig und dieses Jahr sinken sie noch um weitere 30%. Manche Erzeuger haben sehr wenige Ressourcen und befinden sich nach einem weiteren, trockenen Winter in einer schwierigen Lage. Leider wurden manche Farmen komplett aufgegeben", sagt Jacques du Preez von Hortgro.

Die Pflaumen steigen im Gegensatz zum letzten Jahr leicht um 10%, aber die Volumina waren von den zwei sehr heißen Tagen im September betroffen, die den Fruchtansatz zu einem kritischen Zeitpunkt beeinflussten. Die Gesamtvolumina sollen um 1,2 – 1,4 Millionen Kartons gesunken sein, verglichen mit den potenziellen Volumina wären es normale zwei Jahre gewesen.

Nektarinen und Pfirsichen erging es viel besser, weil die Hauptanbaugegenden eine bessere Produktionssituation mit adäquaten Wasserressourcen und gutem Wachstum aufgrund von neuen Kultivaren, die mit höheren Erträgen und Packouts in die Produktion kommen, aufweisen.

"Bei den Nektarinen läuft es gut und wir erwarten einen 17%igen Anstieg gegenüber letztem Jahr, was mit den ursprünglichen Schätzungen übereinstimmt", erklärt Jacques. "Die Ernte begann eine Woche früher als in vorherigen Jahren, deshalb sind die Volumina bis heute 30% höher verglichen mit diesem Zeitraum des letzten Jahres. Das wird sich aber einpendeln, wenn die Saison fortschreitet."

Pfirsiche stimmen auch mit den Schätzungen von einem 5%igen Anstieg verglichen mit letztem Jahr überein.

Südafrika ist außerdem von Stromausfällen betroffen, die die Verpackung unterbrechen können, aber laut Jacques sind die Stromausfälle geplant und die Verpacker können um sie herum arbeiten, aber es führt zu logistischen Problemen. Der anhaltende Regen im Norden des Landes wird die Steinfruchtproduktion nicht beeinflussen, weil die Ernte dort fast beendet ist.

"Trotz des niedrigeren Volumens in manchen Kategorien war die Größe durchschnittlich. Die Qualität der Frucht war gut." Großbritannien bleibt der größte Markt für südafrikanische Steinfrucht, während an Europa und den Mittleren Osten die restliche Ernte geht.

Für mehr Informationen:
Jacques du Preeze
Hortgro
Tel: 27 (0)21 870 2900 
Email: jacques@hortgro.co.za  
www.hortgro.co.za 


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