Henk de Widt, Wilko Fruit:

"Feiertage und schlechtes Wetter sorgen kaum für den erwarteten Aufschwung für spanisches Gemüse"

Mit Blick auf die Feiertage in Spanien am vergangenen Freitag und Montag, wurde erwartet, dass eine zusätzliche Nachfrage nach Gemüse aus Almería auftreten würde. Laut Henk de Widt, dem Einkäufer Abteilung Spanien von WilkoFruit, blieb diese Nachfrage wider Erwarten aus. Henk ist seit 27 Jahren vor allem mit Importen aus den Regionen Almería und Murcia tätig und verstärkt seit einigen Monaten das Team von Wilkofruit in Breda in Holland. "Mit den Produkten, die in den letzten Tagen eintrafen, gab es bei keinem Einzigen eine wirkliche Preiserhöhung." 

"Rote Paprika gehen derzeit um 8-8,50 Euro und auch die grünen sind auf dieses Preisniveau gestiegen. Der Preis der oft etwas schwieriger zu verkaufenden gelben Paprika liegt bei rund 7,50 Euro. Alles in allem keine schlechten Preise für die Jahreszeit", beobachtet Henk. "Man sieht, dass jeder auf die Spitzen hofft, die wir im letzten Jahr auf dem Markt gesehen haben, aber das alles ist noch nicht geschehen. Der Preis für Zucchini liegt heute stabil bei rund 6 Euro. Zu Beginn der Saison lag dieser Preis lange Zeit auf einem niedrigen Niveau von rund 4 Euro, ist zeitweise auf 7 Euro gestiegen, ist aber schon lange stabil."

"Mit Gurken ist es ein bisschen mühsam. Der Preis liegt bei rund 4,50 Euro für alle Größen und das ist eigentlich recht bemerkenswert, denn man würde denken, dass man für die 50er mehr Geld bekommt als für die Kleinen", sagt der Käufer. "Wir sehen auf der anderen Seite, dass der Preis für Tomaten erheblich steigt. Für schöne M-Tomaten kann man derzeit 7 bis 7,50 Euro bekommen. Tatsächlich sehen wir, dass der spanische Tomatenpreis in den letzten zwei Jahren ziemlich hoch war, ein scharfer Gegensatz zu den niederländischen Tomaten im Herbst."

Das stürmische Wetter in Teilen Spaniens sorgte für die nötige Stimmung auf dem Markt und teilweise auch für hohe Preise für Blattgemüse Die Auswirkungen auf lange Sicht sind laut Henk nicht sehr groß. "Die Preise mögen schnell gestiegen sein, aber sobald es mehr Angebot gibt, wird er auch schnell wieder fallen. So liegt beispielsweise der Eisbergsalat bereits heute auf einem stabilen Preisniveau von rund 6 Euro."

"Wir sind auch ein wichtiger Akteur auf dem Kräutermarkt, was Spanien betrifft. Wegen der enormen Niederschläge von vor einigen Monaten, mussten viele Neuanpflanzungen vorgenommen werden. Demzufolge gab es einige Engpässe mit hohen Preisen. In den kommenden Wochen wird genug Produkt von diesen Pflanzen eintreffen, aber die Preise werden diesem Monat noch hoch bleiben", so Henk abschließend.

Für weitere Informationen:
Henk de Widt
Wilko Fruit
Heilaar-Noordweg 14
4841 ZZ Prinsenbeek - Niederlande
Tel: +31 (0)76 5244455
henk@wilkofruit.com
www.wilkofruit.com


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