Wiener Großhändler Kurt Burkhart zur italienischen Blattgemüsekampagne

"Trotz Qualitätseinbuße bei italienischem Frisée vorerst keine Preiserhöhungen"

Am Wiener Großgrünmarkt dominiert derzeit das Blattgemüse aus italienischem Anbau. Unter anderem bunte Salate, Eichblatt und Frisée werden tagtäglich in großen Volumina am bedeutendsten Handelsknotenpunkt Österreichs umgeschlagen. Trotz der heftigen Niederschläge in den dortigen Anbaugebieten seien die Folgen der Wetterextremen im Herbst vorerst überschaubar, kommentiert der Wiener Händler Kurt Burkhart, der außer dem Großmarktstand auch über einen Firmensitz im niederösterreichischen Berg verfügt.

Rechts: Firmeninhaber Kurt Burkhart

Das italienische Blattgemüse wird überwiegend am Großmarkt Verona in Norditalien verladen und anschließend zum Großgrünmarkt in Wien transportiert. Normalerweise steige man ab Ende Oktober – Anfang November – sobald die heimische Kampagne sich dem Ende zuneigt – auf Importware um, skizziert Burkhard den Saisonverlauf. „Momentan sehen wir eine steigende Nachfrage, vor allem bei den beliebten bunten Salaten Lolo Bionda sowie Lolo Rosso. “Generell beobachtet der Fachhändler die letzten Jahre einen zunehmenden Bedarf an feinen Importgemüse aus Italien, vor allem innerhalb der gehobenen Gastronomie.  


Frischer Frisée aus italienischem Anbau.

Leichte Qualitätseinbuße bei Frisée
Ergänzt wird die Produktauswahl durch Eichblatt und den feinen Frisée: Gerade diese letztgenannte, recht empfindliche Salatsorte sei leicht von den herbstlichen Niederschlägen beeinträchtigt worden, meint Burkhart. „Obwohl die italienischen Erzeuger den Frisée meist unter Folien wachsen lassen, hat der Witterungsverlauf trotzdem zu leichten Qualitätseinbußen geführt. Im Zuge dessen ist die aktuelle Preissituation etwas angespannt und wir liegen im Großhandel bei 10-12 Euro/je Kiste. Ich gehe aber davon aus, dass diese Preisverhältnisse bis zu Weihnachten hin stabil bleiben.“


Auch bunter Blumenkohl wird vom Großmarkt Verona bezogen und an die regionale Gastronomie geliefert. 

Bio-Sortiment: Entwicklungsbereich der nahen Zukunft
Außer der saisonalen Steigenware setzt der engagierte Händler seit gut 10 Jahren auf die Vermarktung hochwertiger Frischeprodukte aus biologischem Anbau, wo möglich von regionalen Erzeugerbetrieben. „Bio-Tomaten sind über das ganze Jahr der Renner, vor allem während der heimischen Saison. Unser aktueller Bio-Anteil beläuft sich auf etwa 10 Prozent und wir sind bemüht das Angebot weiter zu entwickeln“, heißt es schließlich.


Die Fahrzeugflotte des niederösterreichischen Unternehmens.

Weitere Informationen:
Kurt Burkhart
Biohof Burkhart
Laxenburgerstraße 365
1230 Wien
Stand C4-42
T: +43 664 3023 138
E-Mail: office@biohof-burkhart.at 
Web: www.biohof-burkhart.at

 


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