BLE-Marktbericht KW 49/19:

'Italienischer Blumenkohl dominierte offensichtlich vor den französischen Abladungen'

Italienische Anlieferungen dominierten den Blumenkohlmarkt offensichtlich vor den französischen Abladungen. Belgische Produkte ergänzten, einheimische und spanische komplettierten das Angebot. Die Verfügbarkeit hatte sich insgesamt eingeschränkt. Sie genügte mancherorts nur knapp, um den Bedarf zu decken. In der Folge kletterten die Notierungen aufwärts. Bis zu 14,- € je 6er-Aufmachung
sollte man in Frankfurt etwa für französische Artikel bezahlen. Generell hatte sich hinsichtlich der Vermarktung im Vergleich zur Vorwoche nichts Wesentliches getan. Die Unterbringung
verlief ruhig und ohne besondere Höhepunkte. Vereinzelt sanken bis zum Wochenende hin die Bewertungen von den belgischen Chargen ein wenig ab.

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Äpfel
Rotgefärbte Früchte befanden sich in der Nikolauswoche im Mittelpunkt des Interesses. Die Umstellung auf Partien aus CA-Lagern ist bereits in Gange und so tendierten die Preise mancherorts aufwärts.

Birnen
Die Verkaufsmöglichkeiten begrenzten sich augenscheinlich, denn in der Adventszeit orientieren sich die Kunden traditionell eher zu den Zitrusfrüchten als zu Birnen. Also war es nicht schlimm, dass sich die Versorgung etwas reduzierte.

Tafeltrauben
Die Relevanz der italienischen Chargen schränkte sich ein: Italia und Crimson Seedless hatten nur noch in München eine größere Bedeutung. Derweil gewannen brasilianische und peruanische Importe an Wichtigkeit.

Orangen
Bei den Blondorangen dominierten spanische Navelina vor italienischen Navel das Geschehen. Bei den Blutorangen gesellten sich inzwischen Tarocco zu den schon etablierten Moro. Ihre Qualität überzeugte meist.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Nikolaus beflügelte die Abwicklung und je näher Weihnachten rückt, desto mehr wird sich die Nachfrage wohl intensivieren. Die Versorgung genügte, um den freundlichen Bedarf zu decken.

Zitronen
Spanische Anlieferungen dominierten augenscheinlich vor türkischen Zuströmen. Die Versorgung begrenzte sich zwar ein wenig, reichte aber aus, um das Interesse zu stillen.

Bananen
In der Nikolauswoche begrenzte sich die Nachfrage offensichtlich. Die Händler hatten darauf aber vorausschauend reagiert und die Bereitstellung reduziert. So ließen sich sowohl Überhänge als auch Vergünstigungen in der Regel vermeiden.

Salat
Das Interesse an Kopfsalat schränkte sich ein. Die Verfügbarkeit verminderte sich. Obwohl die Qualität nicht immer vollends überzeugte, örtlich wurden unsaubere Blätter moniert, tendierten die Bewertungen meist aufwärts.

Gurken
Bei den Schlangengurken dominierten spanische Abladungen. Angebot und Nachfrage hielten sich in etwa die Waage. Daraus resultierend konnten die Vertreiber ihre Aufrufe meistens auf dem Level der Vorwoche fixieren.

Tomaten
Wie zuvor waren viele Länder am Sortiment beteiligt. Die Verfügbarkeit begrenzte sich zwar, reichte in der Regel aber aus, um den Bedarf zu decken.

Gemüsepaprika
Spanische Früchte dominierten vor türkischen. Es war eine recht ereignisarme Woche zu beobachten. Der Umschlag verlief unspektakulär. Punktuell etablierte sich infolge divergierender Kaliber eine weite Preisspanne.

Quelle: BLE

 


Erscheinungsdatum:



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