Probleme bei polnischer Apfelsaison haben positive Folgen für türkische Apfelsaison

Die türkische Apfelsaison läuft seit einiger Zeit auf Hochtouren. In diesem Jahr sind die Aussichten für türkischen Exporteure besonders gut, weil es Engpässe auf dem europäischen Markt gibt. Ein türkischer Exporteur sagt, die Preise werden Anfang Februar steigen. Deswegen rät er den Importeuren dazu, so schnell wie möglich Festpreise auszuhanelden, wodurch sie im Februar einen großen Vorteil haben werden. 

Der Apfelanbau ist in der Türkei natürlich nichts Neues, allerdings exportiert die Türkei erst seit etwa fünf oder sechs Jahren Äpfel. Laut Alper Kerim, CEO von Demir Fresh Fruits, hat die Türkei das Potential dazu eine der führenden Positionen auf dem globalen Apfelmarkt einzunehmen. "Wir haben in den letzten Jahren im großen Stil in die Kühllagerung und in Verpackungseinrichtungen investiert und wir hoffen, dass die Türkei innerhalb der nächsten zehn Jahre unter den Top 3 Apfel Exporteuren der Welt sein wird. Dieses Jahr könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, weil sowohl die Polen als auch die Italienier Schwierigkeiten mit dem Wetter haben. Das wirkt sich natürlich positiv auf unsere Saison auf, weil wir keine Probleme haben. Obwohl es auch hier einige Engpässe wegen des Wetters gibt, ist das nichts im Vergleich zu den polnischen Zahlen."

Kerim geht sogar so weit zu sagen, dass Polen der größte Konkurrent der Türkei ist. "Italien spielt in einer anderen Liga, weil die Reputation und Preise der italienischen Äpfel ganz anders sind als die der polnischen und türkischen Äpfel. Demnach sind die Probleme der polnischen Produzenten die einzigen, die sich wirklich auf den türkischen Markt auswirken, weil wir in direkter Konkurrenz zu Polen stehen. Das gilt vor allem für Indien, weil das Land einer der größten Apfelimporteure der Welt ist", sagt Kerim. "Wenn wir allein auf die Menge schauen, dann sind Indien und Russland die wichtigsten Märkte für uns. Die türkischen Äpfel laufen sehr gut auf dem russischen Markt. Sie werden schnell verkauft und die Transportzeiten nach Russland sind kurz, was den Prozess erleichtert. Auf dem indischen Markt müssen wir allerdings mit dem Iran, Italien, den USA und vor allem mit Polen konkurrieren. Deswegen wird das Unterangebot an polnischen Äpfeln diese Saison ein großer Vorteil für uns sein."

Kerim und Demir Fresh Fruits haben viel Geld in Forschung und Entwicklung investiert, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein: "Wir wollen unsere Produkte mithilfe modernster Technik verpacken und so dem modernen Kunden von heute gerecht werden. Vor allem in diesem Jahr sind wir mit der Qualität unserer Produkte sehr zufrieden und bisher haben wir nur positives Feedback von unseren Kunden erhalten. Und positives Feedback ist, wie wir alle wissen, der Schlüssel zum Erfolg, wenn man im Dienstleistungsbereich tätig ist."

Kerim geht davon aus, dass die Preise ab Ende Januar steigen werden, denn dann wird ein Großteil der Vorräte aufgebraucht sein. "Die Türkei wird vor allem ab Ende Januar eine wichtige Rolle spielen, weil es viele Engpässe in europäischen Ländern gibt. Ich denke, dass die Preise dann rapide steigen werden und deswegen rate ich unseren Kunden immer dazu vorbei zu kommen und einen Plan für die kommenden Monate zu auszuarbeiten. Festpreise werden in den kommenden Monaten ein großer Vorteil sein und durch die festen Verträge können unsere Kunden sichergehen, dass sie weiterhin wettbewerbsfähig bleiben."

Für weitere Informationen: 
Alper Kerim
Demir Fresh Fruits
Tel: +90 532 514 2080
Email: alper@dff.com.tr
www.dff.com.tr


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