Christian Gimperlein: "Bis 80% unserer Wintererzeugnisse landen im regionalen LEH oder beim Discounter"

Ruhiger Markt bei Bio-Kressen, Weihnachtsgeschäft startet erst in KW 51

Kressen aus regionalem Anbau finden das ganze Jahr über guten Anklang beim deutschen Verbraucher. Besonders im Frühjahr wird mehr Kresse verkauft, während der Bedarf im Winter üblicherweise etwas niedriger sei. Während der kalten Jahreszeit verschiebt sich der Verkauf von Kresse mehr vom Großhandel in die Supermärkte. "Ab Weihnachten steigt der Verkauf von verschiedenen Kressearten an, dies wird in den Wintermonaten immer mehr und geht durch bis nach Ostern", erwartet Christian Gimperlein, Mitgeschäftsführer des Anbau- und Handelsbetriebes Bio-Maintalkresse GmbH mit Sitz in Albertshofen.


Nächtliche Auslieferung am Nürnberger Frischezentrum

Die letzten Tage hat der engagierte Gärtner seine Ware an einige Kunden auf den süddeutschen Frischemärkten in Nürnberg und München ausgeliefert. „Das ist aber eher eine Ausnahme, weil man dringend Ware gebraucht hat. Ansonsten ist der Markt momentan etwas verhalten, das ist aber recht normal in der Vorweihnachtszeit. Am 21. Und 22. Dezember – kurz vor Weihnachten – wird der Absatz erwartungsgemäß nochmal kurzweilig in die Höhe schießen. Danach wird dann wieder eine Ruhephase eintreten, weil viele Gastronomen, Kantinen und Wochenmärkte bis zum 6. Januar überwiegend zu machen.“


Auch im Winter steht das Standard-Sortiment in gleichbleibender Qualität zur Verfügung. 

Fokus auf den Lebensmitteleinzelhandel
Im Laufe des Januars werde der Absatz dann sukzessive wieder anziehen, meint Gimperlein auf Nachfrage. Generell fällt der Verkauf während der Winterzeit eher auf die LEH- und Discount-Kunden zurück: „Bis zu 70-80 Prozent unserer aktuellen Abverkäufe landen im Supermarktregal. Erst wenn die Fastenzeit wieder losgeht (ab Februar-März) werden wir allmählich etwas mehr an die Frischemärkte ausliefern.“ Wochenmarkthändler – eine bedeutende Kundengruppe der süddeutschen Frischemärkte – greifen in der Winterzeit tendenziell etwas weniger auf Kressen zu, weil die sensiblen Erzeugnisse bei niedrigen Temperaturen nicht lange halten. Zudem gehe der Verbraucher im Winter bevorzugt zum Supermarkt statt Wochenmarkt, bestätigt der Gärtner, der Filialen verschiedener namhaften Ladenketten im süddeutschen Raum beliefert.

Gleichbleibende Produktqualität
Trotz der niedrigen Temperaturen gedeihen die Bio-Kressen auch im Winter sehr gut in der Gewächshausanlage der Familie Gimperlein. Unabhängig von der Wetterlage draußen wachsen die Kulturen an 365 Tagen pro Jahr im geschützten Anbau – u.a. durch punktgenaue Klimasteuerung und Heizung sowie entsprechende Belichtung. „Somit können wir dem Handel gegenüber ganzjährig eine gleichbleibende Produktqualität garantieren. Der Verbraucher bemerkt halt keinen Unterschied zwischen unserer Sommer- und Winterproduktion“, versichert der Junior-Chef.

Sortenmäßig steht auch im Winter etwa das gleiche Produktangebot zur Verfügung, fügt er hinzu. „Normale Gartenkresse, Rote Rettichkresse, Radieschenkresse und Rucolakresse werden ganzjährig begehrt. Ergänzend verkaufen wir die eine oder andere exotische Variation“, heißt es schließlich.

Weitere Informationen:
Christian Gimperlein
Bio Maintalkresse
An der Geißspitze
97320 Albertshofen
Tel.: 09321 384504
Fax.: 09321 384505
elmar.gimperlein@t-online.de  
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