Erik-Jan Thur, Marni Fruit:

"Die Mandarinenpreise sind außergewöhnlich hoch, der Kakimarkt ist in einem richtig tiefen Tal"

Das geringere Angebot an spanischen Mandarinen ist auf dem Markt spürbar. "Eigentlich ist es eins der wenigen positiven Produkte momentan im Importhandel", bestätigt Erik-Jan Thur von Marni Fruit. "Die Preise der Mandarinen liegen zwischen 12-15 Euro. Das ist wirklich außergewöhnlich und das haben wir die letzten Jahre nicht erlebt."

"Trotz der hohen Preise ist die Nachfrage gut. Was auch mitspielt, ist, dass es im Wesentlichen weniger überseeisches Produkt auf dem Markt gibt. Zum Glück bekommen wir ausreichend spanische Zitrusfrüchte, hauptsächlich Blattmandarinen. Wir wechseln jetzt von Marisol nach Oronules und Clemenules", erzählt Erik-Jan. "Ich erwarte, dass der Markt vorläufig stillsteht. Bald soll Marokko den Markt mit Mandarinen betreten, aber sie liefern nur ohne Blatt und die werden woanders ihren Absatz finden. Die Preise werden möglicherweise etwas zurückgehen, aber die Aussichten sind gut."

"Auch der Markt für Orangen läuft stabil mit Preisen zwischen 11-13 Euro. Kleine Größen gibt es auf dem Markt weniger. Das Angebot von südafrikanischen Orangen auf dem Markt ist beschränkt und auch von den griechischen und marokkanischen Orangen erwarte ich unmittelbar nicht allzu viel Konkurrenz", sagt Erik-Jan. "Das Zitrusangebot wird momentan von den spanischen Primafiori-Zitronen dominiert. Es gibt ausreichend, aber es existiert kein Überangebot und noch sind keine großen Kaliber verfügbar. Die Preise liegen zwischen 13-13,50 Euro und 15-16 Euro für Qualitätserzeugnisse."

Eine negative Abweichung bilden dieses Jahr die Kakis. "Da gibt es so ein gigantisches Angebot; die lassen sich beinah nicht absetzen. Wir haben sie diese Woche für 3 Euro verkauft, um auszuverkaufen. Jetzt, wo es etwas kälter wird, krabbeln die Preise wieder auf ein Niveau zwischen 4-4,50 Euro, aber das ist auch nicht genug. In den letzten Jahren gab es große Anpflanzungen und das macht den Absatz nicht einfacher", sagt Erik-Jan.

Mit Problemen an der spanisch-französischen Grenze hat der Importeur noch keinen Ärger gehabt. "Wir berücksichtigen das schon bei den Einfuhren, sodass nicht alles am Wochenende ankommt. Gemüse wie Paprika und Auberginen kommen ausreichend an. Die Eisbergsalate gelangen nach dem Unwetter in den frühen Anbaugebieten wieder zu einer normalen Produktion und normalen Preisen zurück. Lag der Preis letzten Donnerstag noch bei rund 11,50 Euro, liegen sie diese Woche bei zwischen 6-7,50 Euro. Ich hoffe, dass wir die Preise vorläufig halten können. Das ist für jeden in der Kette gut!"

Für mehr Informationen:
Erik-Jan Thur 
Marni Fruit 
Gebroken Meeldijk 52 
2991 VD Barendrecht 
Tel: +31 (0)180 697 996 
Fax: +31 (0)180 697  990
ej@marnifruit.nl    
www.marnifruit.nl   


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