Der Preis für spanische Kartoffeln ist 35% niedriger als im Vorjahr

Die Ausweitung der für den Kartoffelanbau bestimmten Anbauflächen und die damit verbundene Steigerung der Produktion, haben die Vermarktung der spanischen Kartoffeln unter Druck gesetzt. Nach Angaben des Landwirtschaftsrates von La Roija liegt der Preis jedoch unverändert bei 15 Cent pro Kilo. Die Produktionssteigerung ist vor allem in Frankreich bemerkbar.

Auch bei der Lonja de León gab es keine Veränderungen und die Preise lagen zwischen den 70 Euro der Red Scarlett und Yona und 160 Euro pro Tonne für die Sorten Agria, Kennebec und Red Pontiac.

Vergleicht man jedoch den Preis für Kartoffeln mit dem in der gleichen Woche des Vorjahres, so ergibt sich ein Rückgang von 34,78%. Der Preis für Agria-Kartoffeln betrug da 23 Cent pro Kilo.

Bezüglich des nationalen Durchschnittspreises zeigt der Kartoffelpreis laut Wochenbericht des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung für die Woche 44 (28. Oktober bis 3. November) erneut einen sinkenden Trend (-3,69%).

Die Prognosen deuten auf eine 10%ige Steigerung der Produktion hin
Die NEPG (North-Western European Potato Growers) hat eine neue Schätzung der Kartoffelernte in den fünf Hauptländern (Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Niederlande und Belgien) veröffentlicht. Sie verzeichnete einen Anstieg von 10% gegenüber der vorherigen Kampagne und ein Volumen von 1,8% über dem Fünfjahresdurchschnitt von 26,9 Millionen Tonnen.

Nach Angaben dieses Verbandes, der Ende November die endgültigen Zahlen für 2019 vorlegen wird, werden die weltweiten Durchschnittserträge in diesem Jahr auf 43,9 Tonnen pro Hektar geschätzt. Das sind 6,8% weniger als im Fünfjahresdurchschnitt, aber 3 Tonnen mehr als im Jahr 2018.

Dies ist auf die Ausweitung der Fläche für Speisekartoffeln in diesen Ländern zurückzuführen (+9% gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre). Da in der EU-04-Zone (Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande) bis 2020 ein echtes Risiko einer Überschussproduktion besteht, rät die NEPG von einer weiteren Ausweitung der Anbauflächen in den kommenden Jahren ab, um Marktungleichgewichte zu vermeiden. 

Quelle: agropopular.com


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