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"Mengenmäßig wird einheimischer Ingwer nie ausreichen"

Die exotische Küche wird auch in Deutschland immer beliebter – das schlägt sich besonders im Bedarf an Ingwer wieder, so ein Händler aus dem Düsseldorfer Raum. "Derzeit beziehen wir die Ware vorwiegend aus Peru, allerdings auch aus anderen lateinamerikanischen Ländern."

Die Nachfrage steige jedes Jahr an: "Besonders in der Winterzeit ist die Beliebtheit groß, da der Ingwer gerne als Erkältungsbehandlung genutzt. Aber auch die asiatische Küche hat einen großen Einfluss, da sie in Europa immer weiter verbreitet ist. So setzt sich der Ingwer am deutschen Markt durch, ich sehe ein Wachstum von 10-15% jährlich."

Preislich sei der Ingwer weitestgehend stabil: "Klar, es gibt immer gewisse Schwankungen, aber insgesamt ist der Exot das ganze Jahr über stabil. Auch die peruanische Ware verhält sich derzeit normal."

Ingwer habe eine sehr gute Lagerfähigkeit: "Mit der richtigen Temperatur und Atmosphäre kann man den Ingwer problemlos 4-5 Monate lagern. Er ist nicht so verderblich wie viele andere Produkte." Die Ernte in Peru läuft von Ende September bis Ende Dezember, je nachdem wie lange die Vermarktung dauert gehe der Übergang in die chinesische Saison fließend.

Zudem gebe es Unterschiede bei den Sorten der beiden Herkünfte: "Peruanischer Ingwer ist normalerweise in kleineren Stücken, wächst schmäler und hat eine glänzende Haut – der Chinesische hingegen ist kräftiger. Der peruanische Ingwer ist außerdem einen Tick schärfer."

Die ersten chinesischen Chargen erwartet das Unternehmen Mitte Februar. Der Fortschritt bei der Qualität der chinesischen Waren sei enorm: "Es wird wesentlich mehr auf die Rückstände geachtet inzwischen. Früher war das nur kaum ein Thema und es gab nicht ausreichend Kontrollen. Vor ein paar Jahren haben wir das für unser Unternehmen ändern wollen: Auf eigene Initiative hin haben wir Spezialisten nach China gesendet und eigene Maßnahmen zur Kontrolle und Sicherheit in die Wege geleitet."

Immer öfter hört man auch vom Anbau in Deutschland und der Schweiz. Diese Mengen werden aber niemals groß genug sein um die Nachfrage zu decken, glaubt der Händler: "In vielen Ländern haben Unternehmen bereits versucht zu produzieren, es reicht aber mengenmäßig nicht aus."


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