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Rückstandsfreies Obst und Gemüse bietet den Franzosen eine dritte Wahl

In den letzten Jahren hat sich der Obst- und Gemüsesektor mit der Entstehung einer dritten Kategorie von Frischwaren dreidimensional entwickelt. Die Labels „ohne Pflanzenschutzmittel angebaut“ und „ohne Rückstände von Pflanzenschutzmitteln“ haben es geschafft, ihren Platz auf einem Markt zu finden, der in der Regel durch eine scharfe Unterscheidung zwischen Bio und konventionellem Angebot gekennzeichnet ist. Savéol, eine Genossenschaft aus der Bretagne, die seit 1962 im Finistère ansässig ist, hat sich entschlossen, ein Risiko mit „ohne Pflanzenschutzmittel angebaut“ einzugehen, einem Label, das sein Engagement für einen umweltbewussten Ansatz bereits seit geraumer Zeit widerspiegelt. 

Von einer internen Bewertung zum Sortiment 'ohne Pflanzenschutzmittel angebaut'
Die Genossenschaft Savéol besteht aus 120 Landwirten im Departement Finistère, bietet 2.500 Menschen Arbeit und baut auf 219 Hektar Tomaten und auf 47 Hektar Erdbeeren an. Obwohl die neue Bezeichnung für umweltbewusstes Handeln derzeit Schlagzeilen macht, ist die umweltfreundliche Herangehensweise an die Genossenschaft keineswegs neu. „Dies ist Teil einer langfristigen Initiative. Seit 1963 haben wir eine Insektenfarm in unsere Genossenschaft integriert: Savéol Nature. Diese ist ausschließlich für unsere Landwirte bestimmt und ein wertvolles Instrument zur Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Auf diese Weise können wir den Einsatz chemischer Behandlungen so weit wie möglich vermeiden. Aus dieser internen Beobachtung ging der Wunsch hervor, diese Bemühungen für den Verbraucher noch weiter voranzutreiben. Im Jahr 2015 wurde das Tomatensortiment mit der Bezeichnung „ohne Pflanzenschutzmittel angebaut“ eingeführt. Derzeit macht dieses Sortiment rund 10% unseres Angebotes aus“, erklärt Claire Malgorn von Savéol.

Ein Angebot, das Savéol erweitern möchte
„In diesem Jahr haben wir die letzten Tests mit Gariguette Erdbeeren durchgeführt, die ohne Pflanzenschutzmittel angebaut werden. Obwohl die ersten Bände begrenzt sind, zeigen sie den Fortschritt des Obst- und Gemüsesektors. Diese Methode muss innerhalb der Genossenschaft geteilt werden. Erzeuger, Qualitätsmitarbeiter und sogar Packstationen müssen alle einbezogen werden, um sicherzustellen, dass der Verbraucher ein Produkt erhält, das vom Feld bis zur Gabel ohne Pflanzenschutzmittel angebaut wurde. Dies gilt auch für die Verpackung.“ 

Großer Kommunikationsplan, um die Verbraucher mit dem Label vertraut zu machen
„Jeder vierte Verbraucher kauft Früchte in diesem dritten Segment“, sagt Claire. Das Interesse an diesen umweltverantwortlichen Zertifizierungen wächst weiter, aber einige befürchten, dass die Entstehung dieser neuen Labels die Botschaft an die breite Öffentlichkeit schwächt.

Aus diesem Grund hat Savéol viel in einen umfassenden Kommunikationsplan investiert, um die Verbraucher über ihre Wahl für diesen Ansatz zu informieren. „Wir erklären dem Verbraucher, was der Begriff "ohne Pflanzenschutzmittel1 angebaut" bedeutet. Das Label garantiert, dass während der Kultivierung keine synthetischen Behandlungen stattgefunden haben. Wir erklären auch, dass „keine Rückstände“ bedeutet, dass das Endprodukt keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln enthält. Um diese Unterscheidung für den Verbraucher deutlich zu machen, haben wir viel auf unserer Website kommuniziert, über soziale Netzwerke und direkter in Supermärkten. Eine Studie von CTIFL aus dem Jahr 2018 hat gezeigt, dass das Label „ohne Pflanzenschutzmittel1 angebaut“ der Hauptgrund für Verbraucher ist, Produkte aus diesem dritten Segment zu kaufen. Alle Erzeuger unserer Genossenschaft halten sich an die PBI (Integrated Biocontrol), was bedeutet, dass der Pflanzenschutz durch biologische Mittel und Insekten erfolgt. Dies gilt auch für unsere konventionelle Produktpalette“, erklärt Claire.

„Wir möchten unsere Marke 'ohne Pflanzenschutzmittel angebaut' in Spanien und Italien einführen“
Laut Patricia Dinahey war das Sortiment „ohne Pflanzenschutzmittel angebaut“ von Savéol in Frankreich erfolgreich, da der Markt für Umweltfragen empfänglich ist, aber auch dank des guten Rufs der Genossenschaft. „Wir haben das Glück, eine Marke zu haben, die sich eines guten Images erfreut und anerkannt ist. Mittlerweile kennen drei von vier französischen Verbrauchern die Marke Savéol.“

Die Genossenschaft will ihr Angebot nicht nur auf den französischen Markt beschränken, sondern auch exportieren. „Wir machen derzeit 10% unseres Umsatzes im Ausland. Wir wachsen in Deutschland, Italien, Irland, Österreich, Spanien, Luxemburg, Belgien und England.
Wir haben sogar unsere rückstandsfreien Produkte nach Hongkong exportiert. Jetzt wollen wir sie auch auf dem spanischen und italienischen Markt einführen, wo definitiv ein Interesse an rückstandsfreiem Obst und Gemüse von Verbrauchern und großen Einzelhändlern besteht. Anders als in Frankreich sind diese Märkte noch nicht vollständig entwickelt. Es wird daher notwendig sein, das Sortiment und unseren umweltbewussten Ansatz hier näher zu erläutern“, sagt Patricia.

Für weitere Informationen: 
Patricia Dinahet
Savéol
77 Rue du Père Gwenaël
29470 Plougastel Daoulas
Tel:+33(0) 2 98 40 08 86
patricia.dinahet@saveol.com 
www.saveol.com 


Erscheinungsdatum:
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