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André Schaap, Farm Forte Europe:

"Jeder sieht, dass die Süßkartoffel ein Wachstumsmarkt ist"

Gemeinsam mit dem niederländischen Teilhaber André Schaap startete Farm Forte Europe Anfang 2018 ein nigerianisches Abenteuer mit dem Anbau von nicht weniger als 5.000 Hektar Süßkartoffeln. Jetzt, fast zwei Jahre später, wachsen die Projekte des Unternehmens weiter. Allerdings im afrikanischem Tempo.

"Den Süßkartoffeln geht es gut, sie wachsen prima", sagt André. "Wir bauen in Nigeria die Süßkartoffel Beauregard an und pflanzen rund 500 ha. Wir suchen derzeit nach guten Pflanzen für nach der Ernte der Süßkartoffeln wie grüne Bohnen oder Zuckermais. Die größte Herausforderung beim Anbau ist das Wetter. In dieser Saison regnet es immer, aber in diesem Jahr fällt mehr als im letzten Jahr, und das macht es uns schwer." 



Farm Forte Europe arbeitet nicht nur an großen Projekten auf dem Land. Das Unternehmen ist auch mit dem Bau eines kompletten Industriegeländes in Benin, Nigeria, auf einer Fläche von 20.000 Hektar beschäftigt. Die erste Halle auf dem Gelände ist ein Konditionierungszentrum für Süßkartoffeln. "Wir haben uns für den Bau dieses Zentrums entschieden, weil wir hochwertige Süßkartoffeln anbieten wollen", erklärt André. "Qualität ist wirklich das Wichtigste, nur damit kann man sich unterscheiden. Natürlich auch mit dem Preis, aber damit kann man nie gewinnen. Wir sind auch damit beschäftigt, die Lagerung und Haltbarkeit von Süßkartoffeln zu verbessern. Hier kann noch eine deutliche Verbesserung erzielt werden. “Neben dem Konditionierungszentrum wird es auch ein Bearbeitungszentrum vor Ort geben. Eine Linie mit Süßkartoffelpommes wird für den lokalen Konsum eingerichtet.

Wachstumsmarkt
"Jeder sieht, dass Süßkartoffeln ein Wachstumsmarkt sind", fährt er fort. "Hierdurch wurde in Ägypten mehr angepflanzt. Spanien hat im vergangenen Jahr auch viel gepflanzt, daher gibt es auch mehr Druck von dort. Wir haben Vereinbarungen mit anderen Ländern einschließlich Kolumbien, geschlossen. Dort hat man das Ganze mit 500/600 ha Süßkartoffeln auch groß in Angriff genommen und werden von dort um die 40 Container erwartet."

Farm Forte Europe liefert Süßkartoffeln in ganz Europa. "Insbesondere die Niederlande, aber auch Deutschland, Skandinavien und Großbritannien sind für uns sehr wichtige Märkte. Der Import von Süßkartoffeln aus Nigeria wird möglich, sobald die neuen Kühler eintreffen. Diese haben eine Kapazität von 1000 Tonnen alle zwei bis drei Wochen. Nach dem Bau können wir also richtig Gas geben", lacht André. Im Dezember erhält das Unternehmen zudem 'endlich' die GlobalGAP- und Grasp-Zertifizierung.

Farm Forte Europe setzt sein Abenteuer in Nigeria fort, konzentriert sich aber auch auf die Expansion in den Niederlanden. In Barendrecht wurde das Unternehmen um eine Niederlassung für den gesamten Obstbereich erweitert. "Wir sind letzten Monat live gegangen. Von Barendrecht aus konzentrieren wir uns auf Zitrusfrüchte aus Spanien, Ägypten, Südafrika (in der Saison) und der Türkei sowie Gemüse aus Spanien. Neben der traditionellen Art des Handels arbeiten wir auch mit der direkten Lieferung an Kunden in verschiedenen Ländern. Das Tempo aller Entwicklungen in den Niederlanden ist viel höher als in Nigeria, aber andererseits: Eile ist selten gut."

Für weitere Informationen
André Schaap
Wim Boon
Farm Forte Europe
T: +31(0)6 38690796 (Wim)
T: +31(0) 522726681 
E: sales@farmforte.eu  


Erscheinungsdatum:
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