Französische Nusskampagne läuft auf Hochtouren

"Erfreulicher Absatz und reichliche Verfügbarkeit an großfallenden Nüssen aus Frankreich"

Die Kampagne bei den französischen Nüssen startete dieses Jahr etwas früher als üblich. Mittlerweile sei das volle Produktprogramm in verfügbar, beobachtet ein Ein- und Verkäufer eines Abholmarktes im Rheinland. „Die Saison bei den Walnüssen startet traditionell etwas hochpreisig, dafür ist der aktuelle Absatz bereits sehr gut.“

Vor gut zwei Wochen trafen die ersten Walnüsse und Maronen aus französischem Anbau in den deutschen Handel ein, ca. zwei Woche früher als normal. Später folgten die Erdnüsse und schließlich komplettierten die Haselnüsse vor knapp einer Woche das Sortiment. Die Walnüssen liegen auf einem recht hohen Preisniveau von ca. 43 Euro/10 kg, während die Notierungen bei den Erdnüssen der etablierten Marke Blauer Jumbo gemäß dem Fachhändler wie fast jedes Jahr recht stabil seien.

Erdnüsse der Marke Blauer Jumbo liegen derzeit bei 15,75 bis 17,00 Euro/2,5 kg. Die Preise werden erwartungsgemäß bis Weihnachten leicht fallen, unter 15,00 Euro/2,5kg kommen die Notierungen in der Regel nicht, beobachtet man.

Hoher Anteil an großfallenden Walnüssen
Parallel zur hochpreisigen Marktsituation prägt ein relativ hoher Anteil an großfallenden Walnüssen das aktuelle Marktgeschehen. Diese seien sehr gefragt bei den Abholkunden des Leverkusener Cash & Carry-Marktes: „28+ bis 38 Millimeter gibt es derzeit in recht großen Mengen, weswegen der Preis dem Kunden eigentlich egal ist. Dies gilt aber auch für Haselnüsse der Marke Koki, welche vorwiegend in den Kalibern 22+ und 24+ gehandelt werden. Die gehen durchgehend flott weg.“

Frankreich ist nach wie vor das bedeutendste Herkunftsland in Sachen Nüsse: Dennoch werden gelegentlich auch preisbedingt Waren aus anderen Ländern bezogen. Walnüsse gibt es manchmal aus Ungarn, Maronen aus der Türkei, Spanien und Italien. Bei den Maronen habe es letztes Jahr schöne Erzeugnisse aus China gegeben, in der Regel stammt der Löwenanteil aus französischem Anbau. „Frankreich hat einfach den Namen: Sobald man Nüsse sagt, sagt man Frankreich. Die Franzosen heben sich in dem Sinne rein qualitativ massiv ab“, meint der Händler. Qualität habe jedoch einen Mehrpreis: Bei den Maronen bezahle man je Kilogramm einen Mehrpreis um einen Euro.


Links: Maronen werden derzeit ausschließlich aus Frankreich bezogen. Später in der Saison kommen aber - je nach Verfügbarkeit - andere Herkünfte hinzu. Rechts: Haselnüsse werden derzeit zu 5,50-5,60/je kg gehandelt: Da werden die Preise bis zu Weihnachten auf ca. 5,00/kg fallen. 

Verdoppelung der Abverkäufe
Nüsse seien nach wie vor ein typischer Weihnachtsartikel, bestätigt der Ein- und Verkäufer auf Nachfrage. Der Absatz werden im Laufe des Dezembermonats massiv anziehen, erwartet er. „Ich würde behaupten, dass die Abverkäufe sich bis dahin nochmal verdoppeln.“

Dies gilt aber nicht nur für die Nüsse, sondern auch für Datteln und Trockenfrüchte. „Medjoul-Datteln aus Israel können wir 12 Monate im Jahr liefern, ab Anfang Dezember geht die Nachfrage aber nochmal in die Höhe. Auch Trockenfrüchte jeglicher Form – ob getrockneter Ingwer, Papaya oder Mango – werden den ganzen Dezember über gefragt.“


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