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Johann Schmidt (Schmidt Agrarhandel GmbH) zu den Trends im Kartoffelhandel

"Nachfrage nach bayerischen Kartoffeln für den Export steigt jedes Jahr"

Auf den bayerischen Feldern wurden letzte Woche die letzten Kartoffeln der diesjährigen Ernte gerodet. „Letztes Jahr hatten wir in unserer Region eine recht gute Ernte verzeichnen können. Dieses Jahr werden wir etwas weniger einfahren“, berichtet Johann Schmidt des gleichnamigen Kartoffelgroßhandels mit Sitz in Dinkelshausen. „Die Vermarktung ist bisher sehr gut gelaufen, aktuell erfahren wir dennoch eine Ruhephase.“

Die bayerische Kartoffelbranche schickt jedes Jahr einen großen Teil der regionalen Kartoffelerträge in den Export. Auch Herr Schmidt befasst sich überwiegend (bis zu 90 Prozent) mit dem Kartoffelexport, unter anderem nach Mittel- und Osteuropa sowie Österreich und Italien. „Der Export nach Polen und Tschechien läuft, die Italiener nehmen dagegen etwas weniger ab.“ Parallel zum bayerischen Ernteabschluss in der KW 42 werden die Preise normalerweise tendenziell anziehen. „Der Markt ist stabil, die Nachfrage ist da: Normalerweise werden wir auch die nächsten Monate vernünftige Preise für unsere Ware bekommen“, erwartet Schmidt des Weiteren.


Kartoffelhändler Johann Schmidt liefert seit 1992 sowohl Speise- als auch Industriekartoffeln an Schälbetriebe und Kartoffelmärkte: Man bemerkt gemäß Schmidt eine recht große Preisdifferenz zwischen beiden Märkten von bis zu 50 Prozent. „Darüber hinaus sidn die Niederlande sehr aggressiv am Industriekartoffelmarkt präsent.“

Hoher Stellenwert im internationalen Bereich
Aufgrund der Hitze im Sommer sei die Sorte Gala dieses Jahr in der Regel etwas kleinfallender als sonst, dies gilt auch für die mehlige Speisekartoffel Agria. Trotz der teilweise kleineren Knollen habe die bayerische Kartoffel nach wie vor einen hohen Stellenwert auf den ausländischen Märkten. „Wir haben neulich bereits die ersten Anfrage aus Österreich bekommen. Dies passiert normalerweise eher weniger, da der dortige Markt ausreichend mit eigener Ware versorgt ist.“

Sortenmäßig gäbe es im bayerischen Kartoffelanbau ebenfalls einige interessanten Trends, meint Schmidt. Altbewährte Sorten wie Nikola und Sieglinde haben an Bedeutung eingebüßt zugunsten von resistenten, ertragsreichen Sorten.

Steigende Nachfrage nach Exportwaren
Generell werde der Bedarf an bayerischen Exportkartoffeln von Jahr zu Jahr größer, sagt der Kartoffelhändler schließlich. „Die polnische Branche hat dieses Jahr eine schlechte Ernte verzeichnet, weswegen die dortigen Händler auch auf unsere Kartoffeln zugreifen. Wegen der relativ niedrigen Frachtkosten sind wir zudem auch für die Franzosen einen guten Handelspartner.“

Weitere Informationen:
Schmidt Agrarhandel GmbH
Geschäftsführer: Johann Schmidt
Dinkelshausen B29
86676 Dinkelshausen
Tel: 08435 / 16 92
Fax: 08435 / 16 90
Mobil: 0171 / 6 42 22 75
E-Mail: info@schmidt-agrarhandel.com 
www.schmidt-agrarhandel.com  


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