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Europäischer Kartoffelmarkt (Woche 38)

Anhaltende Dürre in Frankreich: Grund zur Sorge für die kommenden Wochen

Europäische physische Märkte

Preisübersicht (Quelle: NEPG):

Belgien
Fiwap/PCA Marktbotschaft:

Feste Märkte aufgrund eines sehr geringen Angebots, schwieriger Erntebedingungen und geringer Erträge in Belgien. Die Fabriken kaufen immer noch nicht aktiv ein, abgesehen von ihrer vertraglich vereinbarten Lieferung. Der Export bietet kurz- und mittelfristig echte Chancen für viele europäische und afrikanische Destinationen. 

Preis für alle Kartoffeln, 35 mm+, min 60% 50 mm+, min 360g/5kg PSE, lose, "Pommes Frites-Qualität", Export, ohne Mehrwertsteuer, Direktlieferung:

Frühindustrielle Kartoffeln: hauptsächlich 10,00 €/q, letzte Mengen; fester Markt;

Bintje: 10,00 bis 12,50 €/q, fester Markt;

Terminmarkt

EEX in Leipzig (€ / q) Bintje, Agria etc., 40 mm +, min 60% 50 mm +:

Frankreich
Für die Industrie ein stabiler Markt mit einem Tiefpunkt bei 10,00 €/q für Basissorten und 12,00-12,50 €/q für Innovator. Industrieunternehmen sind durch Verträge abgedeckt, aber einige von ihnen kaufen trotzdem. Der Export nach Süd-, Ost- und Nordafrika ist vielversprechend, die Exportpreise liegen bei 17 bis 22 €/q (kalibrierte große Säcke, je nach Sorte und Waschbarkeit). Auf dem heimischen Markt liegen die weichen Fleischsorten zwischen 18 und 25 €/q, das feste Fleisch zwischen 30 und 45 €/q.

Die Ernte erfolgt bei +/- 25% (Schätzung UNPT). Die anhaltende Dürre gibt für die kommenden Wochen Anlass zur Sorge.

Niederlande
Die Märkte blieben in der vergangenen Woche aufgrund der anhaltenden Dürre und der Ankündigung des langsamen Anstiegs der Erträge in der Nachsaison stabil. Es gibt mehr Angebot und die Ernte hat begonnen. Die Nachfrage der Branche nach Basissorten (Fontane, Challenger, Bintje) lag noch bei 10,00 €/q, während die Schäler bereit sind, etwas mehr zu zahlen. Innovator erreicht 11,00-12,50 €/q und Agria 15,00 €/q für den Export nach Spanien. Im Export wird das höhere Angebot aufgrund der Nachfrage aus Polen, Rumänien, der Karibik, dem Nahen Osten und Afrika leicht absorbiert. Die Preise für die Lieferungen liegen zwischen 18,00 und 20,00 €/q, kalibriert in großen Säcken für den Export.

Angebot PotatoNL: auch verfügbar unter  www.potatonl.com

Deutschland
Die frühe Kartoffelsaison ist (fast) vorbei. Rückgänge auf dem Frischmarkt mit 19,67 €/q für festes Fleisch (letzte Woche) und 18,50 €/q für weiches und mehliges Fleisch. Nachfrage aus Polen und anderen Ländern in Südosteuropa.

Verarbeitungsmarkt: Ende der Angebote für die frühen Industriekartoffeln. Die Preise für Fontane/Challenger sind gestiegen und liegen zwischen 11,25 und 11,75 €/q, für Zorba zwischen 11,25 und 11,75 €/q und für Innovator zwischen 11,75 und 12,25 €/q.

Bio-Kartoffeln: laufende Ernte, mit Erträgen, die unter den Erwartungen und unter den mehrjährigen Durchschnittswerten liegen. Nach einem Preisrückgang (Bio-Kartoffeln wurden erstmals für 75 €/q verkauft, wir sehen derzeit einen langsamen Preisanstieg von rund 65,00 € und 67,00 €/q (Sortenkörbe, hauptsächlich auf dem Frischmarkt; gegenüber 58 €/q Mitte September letzten Jahres)).

Die Nachfrage war im Juli 9% höher als im Juli 2018 (und + 30% für den Zeitraum von Januar bis Juli 2019 im Vergleich zu den gleichen Monaten im Jahr 2018). Die Bio-Kartoffeln machen derzeit 7,6% des Umsatzes aus (Vorjahr 5,6%). Bei den konventionellen Kartoffeln ist der Umsatz um 4% gesunken.

Wir stellen auch eine Zunahme der Fläche auf 9.300 ha fest [+400 ha, hauptsächlich aufgrund der industriellen Sorten (Pommes, Püree, Bio-Flocken)]. Im Jahr 2019 wurden auf 4% der Kartoffelplantagen Biosorten angebaut. 

Schweiz
In der Schweiz ist der Preis für Bio-Kartoffeln und für konventionelle Kartoffeln höher als im Vorjahr. Der Preis für festes Fleisch liegt bei 85,80 €/q und für mehliges Fleisch bei 84,00 €/q. Die Preise für Agria-Industriekartoffeln liegen bei 67,30 €/q und für Hermès-Kartoffeln (Chips) bei 69,80 €/q. 

Großbritannien
Durchschnittlicher AHDB-Preis, freie Märkte, Woche 36 (Ende 7. September): 17.30 €/q, verglichen mit 16.25 €/q (alle Sorten, alle Märkte) in Woche 35.

Die Erntebedingungen sind in den Hauptregionen noch gut. In den nächsten zwei Wochen wird sehr wenig Regen erwartet, daher werden sich die Bedingungen verschlechtern. Diese „Dürre“ kommt Schottland zugute, das in den letzten Wochen viele Niederschläge verzeichnet hat, was zu verzögerten Rodungen und Ernteschäden bei Sorten führt, die anfällig für feuchten Verfall sind.


Erscheinungsdatum:



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